IdeenBox – gestalte unseren Verein aktiv mit

Liebe Mitglieder,

wir möchten euch aktiv in die Weiterentwicklung unseres Vereins mit einbinden. Deshalb haben wir ab sofort eine Ideenbox für euch bereitgestellt.

Habt ihr Vorschläge, Wünsche oder Anregungen – ganz gleich ob zu Veranstaltungen, unseren Gewässern, Organisation oder dem Miteinander im Verein – dann teilt sie gerne mit uns! Jede Idee ist willkommen und hilft uns, unseren Verein gemeinsam noch attraktiver zu gestalten.

Die Ideen könnt ihr einfach schriftlich in die Ideenbox einwerfen. Diese hängt in der Geschäftsstelle und wird regelmäßig geleert. Eure Beiträge werden in der nächsten Verwaltungssitzung besprochen.

Selbstverständlich könnt ihr eure Vorschläge dort auch anonym einwerfen.

Wir freuen uns auf eure kreativen Impulse und danken euch schon jetzt für eure Unterstützung!

Im Frühling kehrt das Leben in unsere Gewässer zurück

Es gibt kaum etwas Entspannenderes, als am Ufer zu sitzen und dem Treiben zuzusehen. Wenn die Sonne das Wasser glitzern lässt und man das erste Mal wieder ohne dicke Jacke draußen sitzen kann.

Besonders faszinierend ist, wie schnell sich alles wandelt. Gestern war noch alles grau, und heute sieht man überall das Frühlingserwachen. Dieser Umschwung ist fast magisch.

Besonders am Wasser wirkt alles wie ein Zeitraffer. Morgens liegt noch Nebel über dem Schilf, und mittags tanzen schon die ersten Zitronenfalter oder Libellen in der Sonne.

Sobald die Wassertemperaturen steigen und die Tage länger werden beginnt der jährige Zyklus des Lebens, sowohl auf der Oberfläche als auch unter Wasser.

Mit der Erwärmung des Wassers beschleunigt sich der Stoffwechsel der Fische, was sie deutlich aktiver macht. Karpfen verlassen ihre Winterruhe in den tiefen Schichten und beginnen, in flachere, wärmere Bereiche zu ziehen, um Nahrung zu suchen. Bei den Forellen beginnt eine intensive Jagdzeit, da die Fische nach der Winterpause viel an Energie benötigen.

Insekten und Kleinstlebewesen, das Fundament des Lebens am Wasser erwacht oft unbemerkt, aber massenhaft.

Pflanzen wie das Scharbockskraut bildet gelbe Teppiche in feuchten Waldgebieten nahe der Gewässer.
Sumpfdotterblumen leuchten auf weite Entfernung und man hört das laute Quaken der Frösche. Das alte Schilf weicht grünen Trieben, die wichtige Deckung für brütende Wasservögel bieten. Es ist, als würde jemand einen Schalter umlegen und die Welt wieder auf „bunt“ stellen.

Genießt die Veränderungen mit allen Sinnen, spürt die Energie der warmen Sonnenstrahlen und lasst Euch selbst anstecken wieder aktiv zu werden.

Wir wünschen euch viele spannende Momente an unseren Gewässern.

Petri Heil für die neue Saison.
Markus

Besatzmaßnahmen sind abgeschlossen

Viele Fischbestände sind heute durch verschiedene Umwelteinflüsse wie Lebensraumverlust, Gewässerverschmutzung, Kanalisierung oder Überfischung bedroht. Um diese Bestände vor dem Aussterben zu schützen, sorgen Angler, Fischereivereine und Fischereiverbände dafür, dass Fische unter kontrollierten Bedingungen gehalten, vermehrt und in die Gewässer gesetzt werden.

Besatz ist somit eine weit verbreitete Hegemaßnahme in der Fischerei, um Fischbestände neu zu etablieren, zu erhalten oder potentiell zu steigern.

Wir danken unseren Gewässerwarten und fleißigen Helfern, die sich in diesem Jahr wieder kräftig ins Zeug gelegt haben, für ihre engagierte Arbeit bei den Besatzmaßnahmen.

Petri Heil und bis bald

Markus

Besatzmaßnahmen 2025

Die Äsche im Arten-Hilfsprogramm

Liebe Freunde,

heute nehmen wir euch auf eine etwas andere Reise mit in unsere Besatztätigkeiten. Taucht mit ein in den Blickwinkel unserer Fische.

Im Rahmen des Arten-Hilfsprogramms haben wir mit Unterstützung des Fischereiverband Mittelfranken e.V., einen Besatz mit Äschen in unserem Gewässer durchgeführt.

Die Äsche, einst weit verbreitet, ist ihr Bestand in vielen Flüssen stark zurückgegangen. Mit dem Besatz möchten wir den Artenerhalt dieser wertvollen Fischart nachhaltig stärken, die Biodiversität fördern und gleichzeitig die ökologische Qualität unserer Flüsse verbessern.

Ein großes Dankeschön gilt allen, die dieses Projekt tatkräftig unterstützt haben.

Petri Heil und bis bald
Stephan, Radek und Markus


Nachts wenn alles schläft

Der Herbst hat seine eigene Magie. Manche sagen, er ist das Abschiedsgeschenk an den Sommer. Die Nächte werden inzwischen immer länger und die Dämmerung überrascht uns immer früher beim Ansitz.

Wenn du in die stille Welt des Nachtangelns eintauchst, eröffnen sich dir ganz neue Möglichkeiten. Unter dem endlosen Sternenhimmel, weitab vom Tageslicht, entfaltet sich ein ganz neues Angelerlebnis.

Dunkelheit als Vorteil
Viele Raubfische sind nachtaktiv und kommen erst nach Einbruch der Dunkelheit aus ihrer Deckung. Dunkelheit bietet Tarnung und reduziert Fluchtreaktionen bei Beutefischen. Insbesondere der Zander, mit seinen lichtverstärkenden Augen, jagt er liebendgerne im dunkeln.

Während man die meisten Raubfische tagsüber direkt an ihren Unterständen finden muss, um sie zum Biss zu animieren, ziehen sie in der Dunkelheit auf der Suche nach Futterfischen umher.

Weite Würfe sind oft nicht nötig, die besten Stellen liegen oft im Uferbereich und lassen sich leicht anwerfen.

Die Ruhe nach Sonnenuntergang macht das Nachtangeln für diese scheuen und aktiven Fische attraktiv. Nachtangeln ist eine Faszination für sich und verlangt seine eigene individuelle Strategie, gleich ob mit Wurmbündel, Fischfetzen, Maiskette, Boilies oder helle Kunstköder.

Nachts gehen nicht nur die großen Raubfische auf Beutezug, auch Brassen, Schleie, Karpfen und Rotaugen sind sehr aktiv und suchen vermehrt nach Nahrung.

Wir wünschen euch für die beginnende Raubfischsaison viele schöne Momente und ein dickes Petri Heil.

Eine Saison geht zu Ende

Die letzten Tage an unseren Forellengewässern erlebt jeder Angler auf seine eigene Art und Weise. Einige haben sich zum Ziel gesetzt, ihre letzten Forellen zu fangen und fahren nochmal an ihren Lieblingsplatz, um den letzten Moment dort zu verbringen.

Wenn es kalt wird, ziehen sich die Forellen in tiefere Wasserbereiche zurück. Um sie dort zu finden, solltet ihr mit Grundmontagen (wo zulässig) oder tief sinkenden Kunstködern arbeiten. Die Verwendung von Kunstködern in auffälligen Farben kann sehr effektiv sein.

Ab Mittwoch, 01. Oktober bis einschließlich 15. März 2026 ist Forellenschonzeit.

Genießt die letzten Tage in vollen Zügen.

Petri Heil

Gefräßiger Räuber

Wer schon an unserem Birkensee angeln oder baden war, kennt ihn, den Sonnenbarsch: im seichten Wasser, gar nicht scheu, in kleinen Gruppen, hell gelblich. Die Männchen so schön wie ein Pfau.

Kommt man zur Fortpflanzungszeit einem gegrabenen Sonnenbarsch-Nest zu nahe, kann es schon passieren, dass sich das Männchen auf die nackten Füße stürzt – und mutig hineinzwickt.

Die ursprüngliche Verbreitung erstreckt sich von der kanadischen Seenplatte bis Florida und Texas. Seit 1877 ist der Sonnenbarsch in West-, Mittel- und Osteuropa eingeführt.

Der Sonnenbarsch ist nicht einheimisch. Die in einigen Flüssen und Seen nachgewiesenen Exemplare stammen aus unkontrollierten Besatzmaßnahmen oder oft auch durch von Aquarianern unerlaubt freigesetzten Exemplaren.

Die ursprüngliche Verbreitung erstreckt sich von der kanadischen Seenplatte bis Florida und Texas. Seit 1877 ist der Sonnenbarsch in West-, Mittel- und Osteuropa eingeführt.

Der Sonnenbarsch ist nicht einheimisch. Die in einigen Flüssen und Seen nachgewiesenen Exemplare stammen aus unkontrollierten Besatzmaßnahmen oder oft auch durch von Aquarianern unerlaubt freigesetzten Exemplaren.

Erkennungsmerkmale​

Der Sonnenbarsch hat einen hochrückigen, seitlich stark abgeflachten Körper. Am großen Kopf liegt eine kleine, leicht oberständige Mundspalte. Die Rückenflosse ist lang und ungeteilt mit zehn Stachel- und zehn bis zwölf Gliederstrahlen. Der Rücken ist dunkelbraun bis -grün. Die helleren Flanken zeigen einen grünlichen Perlmutterglanz und kleine, gelblichbraune bis orangefarbene Flecken. Der häutige Anhang des Kiemendeckels, das „Ohr“, trägt einen schwarzen und roten Fleck. Kehle und Bauch sind orange gefärbt, die Flossen grün- bis gelblich. Das Hinterende der Rückenflosse hat dunkle Tupfen.

Er besiedelt stehende Gewässer und langsam fließende Flüsse mit meist dichter Unterwasservegetation und ernährt sich von Wirbellosen, Amphibienlarven, Fischlaich und Jungfischen. Wegen seiner invasiven Vermehrung und Gefräßigkeit ist er in offenen Gewässern unerwünscht und seine Ausbreitung muss eingedämmt werden, da er Fischlaich und Brutfisch nachstellt und diese stark dezimiert.

Laichzeit​

Von Mai bis Juni. Die Eier werden an seichten Uferstellen in flachen Laichgruben abgelegt und wie die spätere Brut von beiden Elternteilen bewacht. Er vermehrt sich stellenweise massenhaft und ist als Nahrungskonkurrent und als Laich- und Bruträuber höchst unerwünscht.

Größe​

Die Durchschnittsgrößen liegen bei 10 bis 15 Zentimetern, selten bis 30 Zentimeter.

Wusstet Ihr, dass der Sonnenbarsch seit 2019 auf der „schwarzen Liste“ der Europäische Union steht? Somit ist jeglicher Handel, Transport und die Vermehrung von Sonnenbarschen verboten.

Gefangene Fische müssen dem Gewässer entnommen und einer sinnvollen Verwertung zugefügt werden. Gebraten schmeckt der Sonnenbarsch im Übrigen, ähnlich wie unser bekannter Flussbarsch, richtig gut.

Petri Heil

Lautloser Jäger

Wir sind nicht allein am Wasser.
Die frühe Morgenruhe am Wasser. Man sitzt da, legte die Rute aus und wartet. Nicht selten stundenlang.

Besondere Momente
Und genau dieses Warten hat etwas Magisches: die Spannung, das Ungewisse. Man weiß nie, ob und was heute beißt, was einen heute begegnet.
Das Beobachten von Vögeln und Insekten, der Geruch von feuchter Erde und Schilf, die kühle Morgenluft auf der Haut – all das ist Teil eines Tages am Wasser.

Könnt ihr den lautlosen Räuber auf dem Bild erkennen?

Dieses beeindruckende Reptiel zeigt uns, hier ist die „Welt“ noch in Ordnung. Das Wasser hat eine gute Qualität und die Artenvielfalt ist noch intakt.

Ausgewachsene Ringelnattern werden 80 bis 120 Zentimeter lang. In der Nackenregion befinden sich in der Regel zwei hellgelbe bis kräftig gelbe Flecken, die nach hinten von einem je etwa halbmondförmigen schwarzen Fleck begrenzt werden. Auf der meist grauen, teilweise auch bräunlichen oder grünlichen Oberseite befinden sich oftmals vier bis sechs Reihen kleiner schwarzer Flecken.

Kein Grund zur Panik
Die Ringelnatter ist für den Menschen nicht giftig. Ihr Biss kann zwar schmerzhaft sein, da die Zähne spitz sind, aber er ist ungefährlich.
Ringelnattern sind insbesondere in Feuchtgebieten zuhause. Hier leben sie sowohl an eher langsam fließenden Gewässern als auch an Seen und Teichen, in Sümpfen, Feuchtwiesen und wie hier an unserem Ludwig-Donau-Main-Kanal.

Ich hoffe, dass wir nie ganz vergessen, dass Angeln viel mehr ist als nur der Fang. Es ist ein Weg, der Natur näherzukommen – und dabei auch sich selbst.

In diesem Sinne, Petri Heil und haltet die Augen offen bei eurem nächsten Besuch am Wasser 😉.

Senkung Wasserstand Pegnitz Innenstadt

Update vom 04.09.2025, 09:55 Uhr

Wasser fließt seit heute in der Pegnitz, Nürnberg Innenstadt wieder wie gewohnt.

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Liebe Mitglieder,
im Rahmen der Sanierungsarbeiten am Henkersteg wurde die Pegnitz bis auf Höhe der Fundamente abgesenkt. Die Dauer der Baumaßnahme konnte von den ursprünglich geplanten 2-3 Wochen auf 4-5 Tage reduziert werden, sodass wir bis Freitag, den 05.09.2025 wieder mit deutlich mehr Wasser in der Pegnitz oberhalb des Henkerstegs rechnen.

Während des gesamten Planungsprozesses waren wir eingebunden und haben auch an der finalen Baubesprechung am 28.8. teilgenommen, um sicherzustellen, dass unseren Fischen dort nicht die Luft ausgeht bzw. wir sie rechtzeitig in die untere Haltung verbringen können. Nach dem Hinweis eines Mitglieds gestern Abend, waren wir heute morgen vor Ort und konnten uns persönlich davon überzeugen, dass sich unterhalb des Henkerstegs genügend Wasser befindet, wohin die Fische sich zurückziehen konnten.

Danke nochmals an alle, die sich für unsere Gewässer einsetzen und uns über Auffälligkeiten informieren. Das hilft uns sehr beim Schutz unserer Gewässer.

Petri Heil

Radek Seidl

komm. Gewässerschutzbeauftragter

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