Erste Einweisung neuer Mitglieder

Liebe Freunde, 

heute findet unsere erste Einweisung in unsere Gewässer- und Fangbestimmungen im neuen Jahr statt.

Wir freuen uns auf 15 neue Mitglieder im Verein und heißen sie nach der Einweisung herzlich willkommen im Fischereiverein Nürnberg e.V.

Besonders freuen wir uns über den hohen Frauendurchschnitt. Es ist schön zu sehen, dass sich immer mehr junge Damen für unser wunderschönes Hobby interessieren. 

Petri Heil, bis bald

Markus

Große Teilnahme zur Monatsversammlung

Liebe Freunde, 

unsere Monatsversammlung am 19.01.2026 war der Wahnsinn. Die Ausgabe der neu gestalteten Fangbücher 2026 wurde regelrecht gestürmt. Fast 2,5 Stunden wurde ausgegeben, die Mitglieder standen bis raus auf die Straße – vielen Dank für Eure Geduld und Verständnis, damit haben wir nicht gerechnet. So viel an Resonanz hatten wir schon viele viele Jahre nicht mehr. Das Gesellschaftshaus war voll, da war kaum mehr ein Platz frei. 

Herzlichen Dank für diesen Vertrauensbeweis, euer aktives Interesse am Vereinsleben und am Mittragen der Veränderungen. 

Nach dem Gedenken an unsere verstorbenen Mitglieder, wurde kurz auf den Grund zur Abgabe von Fangmeldungen eingegangen und warum ein gesundes Fischereibestandsmanagment essenziell für unser Ökosystem ist.

Äußerst positiv können wir von einer Meldequote von 91,2% sprechen – das war auch schon lange nicht mehr da. 

Im Wesentlichen wurden die Veränderungen im neu gestalteten Fangbuch und die Gründe dahinter vorgestellt. Unsere Bestimmungen unterteilen sich ab diesem Jahr in *Allgemeine Bestimmungen*, diese gelten an alle Gewässer gleichbleibend und stellen damit unser Fundament dar. 

Die *Gewässerbezogenen Bestimmungen* verschaffen einen schnellen und einheitlichen Überblick, was an den jeweiligen Gewässern zusätzlich zu beachten ist. 

Die im Fangbuch verankerten QR-Codes sollen euch helfen, die Gewässergrenzen vor Ort schnell und sicher zu finden.

Wir hoffen euch damit etwas mehr an Struktur, Nutzbarkeit und Freude bei der Ausübung unseres gemeinsamen Hobbys mit in die neue Saison geben zu können. 

Lasst uns gerne eure Meinung dazu wissen oder bei Fragen, meldet euch.

Die Geschäftsstelle hat heute wieder ab 17h geöffnet. Wer sein Fangbuch noch nicht hat, kommt gerne vorbei. 

Petri Heil, bis bald

Markus

Nachhaltiger Besatz für die Zukunft

Rund 10.000 Forelleneier wurden heute von der Jugendgruppe des Fischereiverein Nürnberg e.V. in unseren Salmonidengewässern „versenkt“.

Forelleneier werden in kleine, mit vielen Löchern versehene Boxen, in Mitten der Flussströmung im Gewässer eingebracht. Die Kinder durften die kleinen Boxen mit den Forelleneiern heute selbst, unter Anleitung von Michael und Rafal befüllen. Die kleinen Boxen kommen anschließend in eine große Metallbox, werden dort vorsichtig mit groben Kies bedeckt. So sind die kleinen lachsfarbigen Eier vor dem Abtreiben geschützt. Durch den groben Kies gelangt das Flusswasser bis zu den Eiern und versorgt sie mit ausreichend Sauerstoff. Aus den Eiern schlüpfen nach etwa 1,5 bis 2 Monaten die Jungfische mit großem Dottersack. Die Winzlinge können die kleine Box aber erst dann verlassen, wenn der Dottersack aufgezehrt ist. So gewöhnen sie sich an die Wasserqualität/Temperatur und sind vor Fressfeinden gut geschützt.

Für die Jugendgruppe ist es ein besonderes Highlight, dass Heranwachsen vom Bachforellenei zum Fischchen hautnah mitzugestalten und damit einen Beitrag zum nachhaltigen Besatz für die Zukunft zu leisten.

Forellen laichen ab Oktober. In der Natur legen die Fische ihre Eier in den gut durchströmten Kiesbetten der Bäche und Flüsse ab. Dazu schlagen sie mit der Schwanzflosse Laichgruben und geben dabei ihren Laich ab.

Forellen brauchen für eine erfolgreiche Fortpflanzung intakte Gewässer. Ein sauberes und lockeres Flusskiesbett ist Voraussetzung. 

Leider sind in unserem Breitengraden die Voraussetzungen nicht gerade optimal. Aus der Landwirtschaft wird bei Starkregen sogenannte Sedimente, wie Sand, Schlamm, Gesteinsreste oder organische Partikel ins Gewässer gespült, was dort zur Verschlammung führt. Eine natürliche Vermehrung der Salmoniden in unseren Gewässern ist somit leider beinahe unmöglich – die Eier ersticken unter Schlamm und Sedimente. 

Die Brütlinge wachsen in Dunkelheit auf. Es sind echte Wildlinge mit ausgeprägter natürlicher Scheu, die gern in Deckung, Dunkelheit und Schutz leben und ihren Geburtsort, im Gegensatz zu Besatzfischen, später zum Laichen wieder aufsuchen werden. 

Diese Nachhaltigkeit wird sich frühestens in drei Jahren auszahlen, wenn die Bachforelle laichreif wird.

Petri Heil und vielen Dank für diesen anschaulichen Naturunterricht.

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VERBOT Livescope ab 01.01.2026

Der Bezirk Mittelfranken erlässt auf Grund von § 11 Abs. 5 Satz, § 15 Abs. 2, § 22 Abs. 6 und § 28 der Verordnung zur Ausführung des Bayer. Fischereigesetzes (AVBayFiG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 10. Mai 2004 (GVBI. S 177, 270, BayRS 793-3-L), die zuletzt durch Verordnung vom 10. April 2025 (GVBI, S. 126) geändert worden ist, im Benehmen mit der Regierung Mittelfranken folgende Verordnung:

Auszug 

§ 4 Invasive Arten

Fische, Neunaugen, Krebse und Muscheln, die nicht in §11 Abs.8 Satz 2 AVBayFiG genannt sind (z.B. Neozoen wie Schwarzer Zwergwels, Schwarzmundgrundel, Sonnenbarsch, Signalkrebs, Kamberkrebs, Chinesische Teichmuschel, etc.) dürfen in Gewässer jeder Art keinesfalls ausgesetzt und auch nach dem Fang nicht zurückgesetzt werden. Sie sind nach dem Fang sofort zu töten und sinnvoll zu verwerten oder fachgerecht zu entsorgen.

§ 5 Verbotene Geräte

Das Mitführen von Geräten oder Systemen, die mittels Echtzeit-Sonartechnologie (sogenannte Livescope- oder vergleichbare Technologien) oder Echtzeitdarstellung des Unterwassergeschehens (z.B. Live-Aufnahmen mittels Drohnen, Kameras, etc.) die Ortung, Beobachtung oder Verfolgung von Fischen oder Fischbewegungen ermöglichen, ist verboten. Ausnahmen bedürfen der Zustimmung der Fachberatung für das Fischereiwesen des Bezirks Mittelfranken in Schriftform.

Die vollständige Verordnung findet ihr unter nachfolgendem Link 

https://www.bezirk-mittelfranken.de/fileadmin/user_upload/bezirk-mittelfranken/pdf/Natur_und_Region/Fischerei/Bezirksfischereiverordnung_2026-2030.pdf

Ansbach, den 11.12.2025

Bezirk Mittelfranken

Bezirksverwaltung

Peter Daniel Forster

Bezirkstagspräsident

Invasive Bedrohung – Chinesische Teichmuschel im Happurger Stausee

Im Rahmen der Muschelrettungsaktion am Happurger Stausee wurden zwei Chinesische Teichmuscheln gefunden. 

Das nachfolgende Interview wurde mit Hr. Dr. Andreas Dobler, Umweltplaner und Ingenieurökologe, Aquatische Systembiologie der Technischen Universität München und Hans Padberg, Diplom Biologe, Fischereiverband Mittelfranken e.V., die die Muschelrettungsaktion am Happurger Stausee begleiten und Herrn Markus Illauer, Vorstand des Fischereiverein Nürnberg e.V. geführt.

Woher kommt die chinesische Teichmuschel?

Die Chinesische Teichmuschel kommt ursprünglich aus Asien und ist in Deutschland inzwischen verbreitet und gilt somit als Neozoon, also als eine invasive Art. Sie breitet sich vor allem in Bayern, aber auch anderen Bundesländern aus, wo sie heimische Arten verdrängt und die Gewässerökologie nachhaltig verändert. Die Chinesische Teichmuschel ist die größte Muschelart, die derzeit in europäischen Gewässern vorkommt und kann eine Länge von über 25 cm bis zu maximal 30 cm erreichen und dabei ein Gewicht von bis zu 1,6 kg erreichen.

Wie hat sie sich verbreitet?

Die chinesische Teichmuschel wurde wahrscheinlich mit Graskarpfen in unsere heimischen Gewässer eingeschleppt. Die Glochidien heften sich da an die Kiemen an und werden somit in verschiedene Gewässer verbracht.

Welchen Lebensraum bevorzugt sie?

Die Chinesische Teichmuschel besiedelt dieselben Lebensräume wie heimische Arten, bevorzugt nährstoffreiche Stillgewässer und langsam fließende Flüsse mit schlammigem Untergrund. Muscheln filtern das Wasser mit ihren Kiemen und ernähren sich somit von Plankton, abgestorbenen Organismen und anderen Schwebestoffen.

Welche konkrete Gefährdung besteht zu unseren heimischen Muschelarten?

Als invasive Art steht sie in starker Konkurrenz zu heimischen Muschelarten und bedroht auch den geschützten Bitterling. Fische die mal mit einem Glochidien, also mit einer Larve von den Chinesischen Teichmuscheln besiedelt war, sind sozusagen geblockt für andere Fische und stehen danach den heimischen Arten nicht mehr zur Verfügung. Hinzu kommt, dass die Chinesische Teichmuschel eine sehr große Filtrationsleistung hat und unseren heimischen Arten somit als direkter Nahrungskonkurrent gegenübersteht.

Wie vermehren sich Muscheln?

Das Weibchen des Bitterlings nutzt seine Legeröhre, um seine Eier in die Atemhöhle der Muscheln zu legen.

Wie viele Larven produziert eine Muschel?

Eine Chinesische Teichmuschel kann je nach Lebensbedingungen mehrfach im Jahr bis zu 600.000 Glochidien produzieren. Bei unseren heimischen Muschelarten werden nur einmal in der Fortpflanzungsperiode Juli bis August bis zu 400.000 winzige Larven, sogenannte Glochidien von August bis September ins Gewässer ausgestoßen.

Wie entwickelt sich die Larven weiter?

Die unbeweglichen Larven heften sich mit kleinen Haken an die Kiemen, Flossen oder die Haut von Wirtsfischen (z. B. Rotfedern, Gründlinge, Flussbarsche usw.). In ihrer parasitischen Phase ernähren sich Glochidien parasitär vom Gewebe und Blut der Fisch. Sie dringen in das Fischgewebe ein, wo sich Zysten bilden und zersetzen das umliegende Gewebe mithilfe von Enzymen, um sich zu ernähren und zu entwickeln. 

Wie lange dauert die Entwicklung und Metamorphose an?

Die Larven bleiben drei bis elf Wochen als Parasit am Fisch, entwickeln sich zu kleinen Muscheln und lassen sich schließlich abfallen, um sich im Bodengrund einzugraben. 

Wie entwickelt sie sich danach weiter?

Von diesem Zeitpunkt an leben die jungen Muscheln selbstständig am Grund des Gewässers. Chinesische Teichmuscheln werden nach etwa 2 bis 4 Jahren geschlechtsreif. Unsere heimische Große Teichmuscheln hingegen erst nach 3 bis 5 Jahren.

Woran erkennt man die Chinesischen Teichmuschel?

Sie ist sehr rundlich im Vergleich zu den heimischen Teichmuscheln, sie hat eine etwas dickere Schale und ist meistens rötlich bräunlich von der Färbung her. Sie hat am Wirbel, das ist der älteste Teil der Muschel, wenn er nicht grad korrodiert ist, sehr starke Wirbel-Fältchen die sehr stark ausgeprägt sind im Vergleich zu unseren heimischen Arten. Nach hinten hinweggehend gibt es drei Erhebungen, die wie Strahlen aussehen. Daran ist die Chinesische Teichmuschel gut zu erkennen und von heimischen Arten zu unterscheiden.

Seit 21. November läuft die Muschelrettungsaktion am Happurger Stausee. Bisher wurden schätzungsweise 60.000 Muscheln eingesammelt und an sichere und geeignetere Stellen am See wieder ausgesetzt.

95% der eingesammelten Muschelarten waren Malermuscheln, 5% Große Teichmuscheln. 

In Deutschland sind alle heimischen Großmuscheln, einschließlich der Malermuschel, nach der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt. In der Roten Liste Deutschlands wird die Malermuschel in der Vorwarnliste geführt. Die Große Teichmuschel die in sauberen, stehenden Gewässern wie Seen und Teichen beheimatet ist und bis zu 20 cm groß werden kann, gilt sie mittlerweile als stark gefährdet und ist in Deutschland streng geschützt.

Wir bedanken uns für das Interview und den informativen Inhalt.

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Lehrpfad Wörnitz – Gewässernutzung und Naturschutz müssen kein Widerspruch sein

Angler sind über ihre Vereine und Verbände nicht nur zum Fischen berechtigt, sondern als Eigentümer oder Pächter von Fischereirechten zu deren Hege und Pflege gesetzlich verpflichtet.

Entlang des Wörnitztal gibt es ein wichtiges und großes Brutgebiet für Wiesenbrüter. Hier lebt eine Vielzahl der vom Aussterben bedrohten Arten, darunter der Große Brachvogel, Kiebitz, Wiesenpieper, Uferschnepfe, Bekassine und Braunkehlchen. Wiesenbrüter stehen allesamt auf der roten Liste und bedürfen deshalb unseres besonderen Schutzes. Um dem Bestandsrückgang entgegenzuwirken, setzt sich der LBV (Landesbund für Vogelschutz) für die bedrohten Tiere ein.

Im Rahmen eines Naturschutz-Großprojekts werden Maßnahmen zum Schutz dieser gefährdeten Vögel umgesetzt. Die Bestände des Kiebitz haben seit 1980 um 93% abgenommen. Durch ihr besonderes Brutverhalten in Wiesen und Feldern sind diese Vogelarten sehr anfällig für Störungen. Wiesenbrüter brüten gut 200 Meter von Bäumen entfernt, da Greifvögel von dort das Umfeld beobachten und ggf. zur Jagd ansetzen.

Genau hier entsteht der Zwiespalt zwischen Naturschutz und Gewässerschutz. Bedingt durch Klimaerwärmung und abnehmender Niederschläge sinken die Wasserstände, was zur Folge hat, Flüsse und Bäche verlanden. Das WWA setzt auf Beschattung entlang der Flussläufe um die Temperaturen zu senken und den resultierenden Pflanzenwuchs einzudämmen. Die Naturschutzbehörde will jedoch in Gebieten mit Wiesenbrütern dies umgehen. 

Die erforderliche Beschattung erfolgt entlang unserer Wörnitzstrecke mit dem am Uferbereich wachsenden Schilf und genau hier entsteht für uns Angler der Kompromissbedarf zwischen Gewässernutzbarkeit – erhalt von Angelplätzen und Verständnis für die Sichtweise der Naturschutzbehörden.

Naturschutz, ein großer Begriff auch für viele Kleinigkeiten!

Fischereiverein Nürnberg und Naturschutzbehörde arbeiten zusammen

Wir als Eigentümer der Wörnitz zwischen Wilburgstetten und Neumühle sind daraufhin bestrebt uns um die Hege und Pflege unserer Gewässer zu kümmern, einen aktiven Gewässerschutz zu gewährleisten, aber auch die Nutzbarkeit unserer Gewässer zu erhalten. 

In Folge sind Arbeitsdienste innerhalb der Vereinsgemeinschaft unumgänglich. Die Naturschutzbehörden wiederum legen die rechtlichen Rahmenbedingungen fest und beaufsichtigen die Umsetzung der Naturschutzgesetze. Im Rahmen unseres geplanten „Arbeitsdienst“ am 15. November war es Ziel, beide Sichtweisen verstehen zu lernen und eine akzeptable Lösung zur ökologischen Aufwertung unserer Gewässer zu finden. 

Der Leiter der unteren Naturschutzbehörde Ansbach war mit seiner Sachgebietsleiterin zum Treffpunkt angereist. Gemeinsam wurden Beispielsplätze entlang der Wörnitz abgelaufen. Nutzbarkeit und Naturschutzerhalt wurde aus beiden Blickwinkeln betrachtet. 

Die Zusammenarbeit ist oft ein direkter Weg, um praktische Naturschutzmaßnahmen umzusetzen. Am Ende ist ein für beide Seiten gewinnbringende Symbiose entstanden welche einen guten Start in eine vertrauensvolle Zusammenarbeit für die nächsten Jahre verspricht.

Rund 20 Angelplätze wurden wieder freigelegt und nutzbar gemacht. Für die nächsten Jahre kann auf dieser gewonnen Basis aufgebaut werden und weitere Maßnahmen in direkter Anlehnung an den Naturschutz folgen.

Wir Angler sind nicht nur Freizeitsportler, sondern auch Hüter des Wassers

Durch unsere unmittelbare Nähe zum Wasser verbindet sich eine Interaktion und damit einzigartigen Gelegenheit, Veränderungen der Wasserstruktur, der Fischpopulation und der Artenvielfalt zu beobachten. Diese Beobachtungen können wertvolle Daten für weitere Schnittstellen liefern, um frühzeitig auf Probleme reagieren zu können und damit letztendlich das Ökosystem im Gleichgewicht zu erhalten.

Angeln und Naturschutz gehen Hand in Hand, mehr als es auf den ersten Blick scheinen mag. Als Angler spielst du eine entscheidende Rolle im Ökosystem und trägst für einem verantwortungsvollen Umgang mit der Natur und zum Umweltschutz bei.

Aus unserem geplanten Arbeitsdienst wurde somit ein sehr informativer Lehrpfad. Hierfür möchten wir uns herzlichst bei Herrn Walter und seiner Kollegin, Frau Schwarz bedanken.

Natur- und Artenschutz sind unser oberstes Ziel!

Besatzmaßnahmen sind abgeschlossen

Viele Fischbestände sind heute durch verschiedene Umwelteinflüsse wie Lebensraumverlust, Gewässerverschmutzung, Kanalisierung oder Überfischung bedroht. Um diese Bestände vor dem Aussterben zu schützen, sorgen Angler, Fischereivereine und Fischereiverbände dafür, dass Fische unter kontrollierten Bedingungen gehalten, vermehrt und in die Gewässer gesetzt werden.

Besatz ist somit eine weit verbreitete Hegemaßnahme in der Fischerei, um Fischbestände neu zu etablieren, zu erhalten oder potentiell zu steigern.

Wir danken unseren Gewässerwarten und fleißigen Helfern, die sich in diesem Jahr wieder kräftig ins Zeug gelegt haben, für ihre engagierte Arbeit bei den Besatzmaßnahmen.

Petri Heil und bis bald

Markus

Besatzmaßnahmen 2025

Ein See erwacht zum Leben

Die Wassertemperaturen sinken, die Badegäste sind längst verschwunden. Beinahe ein Jahr ist vergangen seit sich vieles im Verein begonnen hat zu verändern.

Viele Jahre hat sich am Birkensee kaum etwas getan. Die alten Angelstellen waren beinahe zugewachsen und der See schien vergessen.

Am 04.10. hat ein kleiner Trupp den Anfang gemacht. Bestehende Angelplätze wurden freigelegt und vergrößert.

Im Rahmen des regulären Arbeitsdienst am 08.11. haben knapp 70 helfende Hände tatkräftig angepackt und das begonnene Werk beendet. Herumliegender Müll wurde eingesammelt, ein vom letzten Sturm stark geschädigter Baum musste gefällt werden, die Wege entlang am See freigeschnitten, Schilf entfernt wo es nötig war und drei weitere neue großzügige Angelplätze wurden geschaffen.

Gemeinsam mit euch haben wir ein weiteres Kapitel am Birkensee geschrieben.

Vielen Dank für euren Einsatz. Schaut vorbei, es lohnt sich 😉.

Petri Heil 

Arbeitsdienst Birkensee am 08.11.2025

NEUE Termine! Kostenlose Verbandskarte 2026 – Muschelrettungsaktion

Liebe Mitglieder des Fischereiverein Nürnberg e.V.

der Fischereiverband Mittelfranken e.V. benötigt für die anstehende Absenkung, um etwa 3 Meter, des Happurger Stausee eure Unterstützung und Hilfe bei der dabei notwendigen Muschelrettungsaktion!

Bei der Muschelrettungsaktion ist vor allem Manpower gefragt und eine solidarische Unterstützung der lokalen Mitgliedsvereine.

Das Präsidium des Fischereiverbandes Mittelfranken e.V. unterstützt alle ehrenamtlichen Muschelsammler bei dieser Muschelrettungsaktion in Form eines kostenlosen Jahreserlaubnisscheines für alle Verbandsgewässer für das Jahr 2026!

Der Fischereiverein Nürnberg e.V. ist als Mitgliedsverein für nachfolgende Tage eingeplant und zeigt sich mit Eurer Unterstützung solidarisch zur Mithilfe.

Mitglieder des Fischereiverein Nürnberg e.V. können sich verbindlich unter nachfolgenden Links anmelden.

Treffpunkt:      12:45 Uhr (pünktlich)

Ort:                     Parkplatz Seeterrasse am Happurger Stausee /

Seepromenade 1 in 91230 Happurg

Dauer:               13:00 – 16:30 Uhr

Bitte zwingend Vor- und Zunamen eintragen – wird abgeglichen!

Mittwoch, den 26.11.2025

https://xoyondo.com/su/3nfjk6ss1h4eaof

Freitag, den 28.11.2025

https://xoyondo.com/su/d5d5uryaax8km7t

Sonntag, den 30.11.2025

https://xoyondo.com/su/6h8ybncuck7pc9c

Donnerstag, den 04.12.2025

https://xoyondo.com/su/sxxkjiqyf8nxpeg

Wir freuen uns auch, über die Teilnehme an einem Tag – wer möchte, gerne mehr.

Während der Muschelrettungsaktion ab dem 21.11.2025 bis 06.12.2025 ist die Angelfischerei am Happurger Stausee untersagt.

Bitte Gummistiefel oder Wathosen und wetterfeste, warme Kleidung mitbringen, Eimer und Zangen zum sammeln werden vor Ort zur Verfügung gestellt.

Vielen Dank für eure Unterstützung.

Markus

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