Achtung NEU! Gewässersperrungen

Liebe Vereinsmitglieder,

leider müssen wir aufgrund von Besatzmaßnahmen die nachfolgenden Gewässer für die Ausübung der Fischerei sperren.

Die Sperrungen sind im Bayerischen Fischereigesetz (BayFiG), §14 verankert und von uns verbindlich einzuhalten.

Fließgewässer müssen nach Fischbesatz mit fangfähigen Fischen für 2 Wochen gesperrt werden und Stillgewässer für 4 Wochen. Bei Verstoß drohen hohe Geldstrafen!

Die Gewässersperrungen sind erforderlich, damit sich unsere Neuzugänge in Ruhe eingewöhnen können.

Waldweiher (Ruppertweiher)

12. April bis einschl. 09. Mai 2026

Rednitz

16. April bis einschl. 29. April 2026

Laber

17. April bis einschl. 30. April 2026

Obere Pegnitz – bereits gesperrt!

08. April bis 21. April 2026

Mit dieser Maßnahme werden die Vorgaben des BayFiG eingehalten.

Wir bitten um euer Verständnis und Beachtung. 

Der Vorstand

IdeenBox – gestalte unseren Verein aktiv mit

Liebe Mitglieder,

wir möchten euch aktiv in die Weiterentwicklung unseres Vereins mit einbinden. Deshalb haben wir ab sofort eine Ideenbox für euch bereitgestellt.

Habt ihr Vorschläge, Wünsche oder Anregungen – ganz gleich ob zu Veranstaltungen, unseren Gewässern, Organisation oder dem Miteinander im Verein – dann teilt sie gerne mit uns! Jede Idee ist willkommen und hilft uns, unseren Verein gemeinsam noch attraktiver zu gestalten.

Die Ideen könnt ihr einfach schriftlich in die Ideenbox einwerfen. Diese hängt in der Geschäftsstelle und wird regelmäßig geleert. Eure Beiträge werden in der nächsten Verwaltungssitzung besprochen.

Selbstverständlich könnt ihr eure Vorschläge dort auch anonym einwerfen.

Wir freuen uns auf eure kreativen Impulse und danken euch schon jetzt für eure Unterstützung!

Hegefischen der Jugendgruppe am LDM-Kanal

Hallo alle zusammen,

am Karfreitag war die Jugendgruppe am LDM-KANAL zum Hegefisch-Event.

Morgens um 07:30 Uhr waren die ersten aus der Jugendgruppe schon da. In der Dorfhaltung waren die meisten, ein paar gingen auch in die Kinderheim- und Hafenhaltung.

Insgesammt waren 21 aus der Jugendgruppe und 3 Geschwisterkinder unter 10 Jahre mit dabei. Robert und ich hatten 14 Erwachsene als Aufsichtsperson als Unterstützung.

Mal so zusammen gezählt, 37 Personen am Ufer, waren somit 74 Angeln im Wasser. Alle schauten gespannt auf ihre Schwimmer. Nico machte den Anfang mit einem Spiegelkarpfen und ich fing 2 Stunden später auch einen Spiegelkarpfen, das waren die einzigen 2 Karpfen in der Dorfhaltung. Der Fabrice konnte in der Kinderheimhaltung auch 2 Spiegelkarpfen mitnehmen.

Zwischendurch sind der Robert und ich zu allen hin gelaufen und haben Schokoladenhasen verteilt. Wir hatten erst frischen Wind von rechts, später drehte der Wind und kam von links. Hin und wieder blickte die Sonne durch die Wolken, aber es blieb Trocken. Die schwindende Motivation und der Hunger trieb die ersten Mittags nach Hause.

Es wurde 14 Uhr…… 15 Uhr….. 16 Uhr kein Fisch in Sicht, um kurz nach 16 Uhr konnte ich einen Grasfisch fangen. Nun gingen auch die letzten aus der Jugendgruppe. Der Julian hielt mit am längsten durch, die Anreise erfolgte heute früh aus Lindau, übernachtet wird beim Opa in der Nähe von Nürnberg.

Ich konnte heute auch ganz neue in der Jugendgruppe kennenlernen.

Mal ne Zusammenfassung: 74 Angeln im Wasser und nur 4 Spiegelkarpfen und 1 Grasfisch gefangen. Durch die letzten Nächte mit Minus Temperaturen hatten die Fische nicht so viel Hunger.

Ich wünsche euch allen noch ein schönes Osterwochenende.

Und nach Ostern sehen wir uns am Ruppertweiher wieder.

Schöne Grüße
Robert & Michael
Jugendwart

Unterstützung Arbeitsdienst Schwarzhofen

Liebe Mitglieder,

wir benötigen noch Unterstützung für unseren Arbeitsdienst in Schwarzhofen am 18. April 2026:

Arbeitsdienst Schwarzhofen

Datum:             Samstag, den 18.04.2026     

Ort:                    Schwarzhofen Grundstück 

Beginn:             08:30 – 12:30h                          

Gruppe:            Alle Arbeitsdienstgruppen  

Bedarf:              20 Personen

Was:                   Hütte streichen und aufräumen

Anmeldung verbindlich: https://xoyondo.com/su/j6y2bg61vwdrm0h

Bitte unempfindliche Kleidung , ggf. Gummistiefel und Arbeitshandschuhe mitbringen. Wer eine Leiter hat, bitte ins Auto werfen und mitbringen. Danke.

Für Verpflegung ist wieder gesorgt.

Wir freuen uns auf euer Kommen.

Im Frühling kehrt das Leben in unsere Gewässer zurück

Es gibt kaum etwas Entspannenderes, als am Ufer zu sitzen und dem Treiben zuzusehen. Wenn die Sonne das Wasser glitzern lässt und man das erste Mal wieder ohne dicke Jacke draußen sitzen kann.

Besonders faszinierend ist, wie schnell sich alles wandelt. Gestern war noch alles grau, und heute sieht man überall das Frühlingserwachen. Dieser Umschwung ist fast magisch.

Besonders am Wasser wirkt alles wie ein Zeitraffer. Morgens liegt noch Nebel über dem Schilf, und mittags tanzen schon die ersten Zitronenfalter oder Libellen in der Sonne.

Sobald die Wassertemperaturen steigen und die Tage länger werden beginnt der jährige Zyklus des Lebens, sowohl auf der Oberfläche als auch unter Wasser.

Mit der Erwärmung des Wassers beschleunigt sich der Stoffwechsel der Fische, was sie deutlich aktiver macht. Karpfen verlassen ihre Winterruhe in den tiefen Schichten und beginnen, in flachere, wärmere Bereiche zu ziehen, um Nahrung zu suchen. Bei den Forellen beginnt eine intensive Jagdzeit, da die Fische nach der Winterpause viel an Energie benötigen.

Insekten und Kleinstlebewesen, das Fundament des Lebens am Wasser erwacht oft unbemerkt, aber massenhaft.

Pflanzen wie das Scharbockskraut bildet gelbe Teppiche in feuchten Waldgebieten nahe der Gewässer.
Sumpfdotterblumen leuchten auf weite Entfernung und man hört das laute Quaken der Frösche. Das alte Schilf weicht grünen Trieben, die wichtige Deckung für brütende Wasservögel bieten. Es ist, als würde jemand einen Schalter umlegen und die Welt wieder auf „bunt“ stellen.

Genießt die Veränderungen mit allen Sinnen, spürt die Energie der warmen Sonnenstrahlen und lasst Euch selbst anstecken wieder aktiv zu werden.

Wir wünschen euch viele spannende Momente an unseren Gewässern.

Petri Heil für die neue Saison.
Markus

Jahreshauptversammlung 2026

Liebe Mitglieder,

zuerst möchte ich mich für die gute Teilnahme an unserer gestrigen Jahreshauptversammlung und den jederzeit respektvollen Umgang im Austausch zu unseren Themen bedanken. Diese konstruktive Atmosphäre zeigt mir, dass wir zusammen bestens für die kommenden Aufgaben aufgestellt sind und nun gemeinsam in eine vielversprechende Zukunft für unseren Verein blicken können.

Für eure Bestätigung in unsere zurückliegende Arbeit und das damit verbundene neu ausgesprochene Vertrauen für eine weitere Amtszeit sagen wir herzlichen Dank.

Wir freuen uns darauf, die besprochenen Impulse nun gemeinsam mit euch in die Tat umzusetzen.

Petri Heil

Die gesamte Verwaltung

Erste Einweisung neuer Mitglieder

Liebe Freunde, 

heute findet unsere erste Einweisung in unsere Gewässer- und Fangbestimmungen im neuen Jahr statt.

Wir freuen uns auf 15 neue Mitglieder im Verein und heißen sie nach der Einweisung herzlich willkommen im Fischereiverein Nürnberg e.V.

Besonders freuen wir uns über den hohen Frauendurchschnitt. Es ist schön zu sehen, dass sich immer mehr junge Damen für unser wunderschönes Hobby interessieren. 

Petri Heil, bis bald

Markus

Große Teilnahme zur Monatsversammlung

Liebe Freunde, 

unsere Monatsversammlung am 19.01.2026 war der Wahnsinn. Die Ausgabe der neu gestalteten Fangbücher 2026 wurde regelrecht gestürmt. Fast 2,5 Stunden wurde ausgegeben, die Mitglieder standen bis raus auf die Straße – vielen Dank für Eure Geduld und Verständnis, damit haben wir nicht gerechnet. So viel an Resonanz hatten wir schon viele viele Jahre nicht mehr. Das Gesellschaftshaus war voll, da war kaum mehr ein Platz frei. 

Herzlichen Dank für diesen Vertrauensbeweis, euer aktives Interesse am Vereinsleben und am Mittragen der Veränderungen. 

Nach dem Gedenken an unsere verstorbenen Mitglieder, wurde kurz auf den Grund zur Abgabe von Fangmeldungen eingegangen und warum ein gesundes Fischereibestandsmanagment essenziell für unser Ökosystem ist.

Äußerst positiv können wir von einer Meldequote von 91,2% sprechen – das war auch schon lange nicht mehr da. 

Im Wesentlichen wurden die Veränderungen im neu gestalteten Fangbuch und die Gründe dahinter vorgestellt. Unsere Bestimmungen unterteilen sich ab diesem Jahr in *Allgemeine Bestimmungen*, diese gelten an alle Gewässer gleichbleibend und stellen damit unser Fundament dar. 

Die *Gewässerbezogenen Bestimmungen* verschaffen einen schnellen und einheitlichen Überblick, was an den jeweiligen Gewässern zusätzlich zu beachten ist. 

Die im Fangbuch verankerten QR-Codes sollen euch helfen, die Gewässergrenzen vor Ort schnell und sicher zu finden.

Wir hoffen euch damit etwas mehr an Struktur, Nutzbarkeit und Freude bei der Ausübung unseres gemeinsamen Hobbys mit in die neue Saison geben zu können. 

Lasst uns gerne eure Meinung dazu wissen oder bei Fragen, meldet euch.

Die Geschäftsstelle hat heute wieder ab 17h geöffnet. Wer sein Fangbuch noch nicht hat, kommt gerne vorbei. 

Petri Heil, bis bald

Markus

Nachhaltiger Besatz für die Zukunft

Rund 10.000 Forelleneier wurden heute von der Jugendgruppe des Fischereiverein Nürnberg e.V. in unseren Salmonidengewässern „versenkt“.

Forelleneier werden in kleine, mit vielen Löchern versehene Boxen, in Mitten der Flussströmung im Gewässer eingebracht. Die Kinder durften die kleinen Boxen mit den Forelleneiern heute selbst, unter Anleitung von Michael und Rafal befüllen. Die kleinen Boxen kommen anschließend in eine große Metallbox, werden dort vorsichtig mit groben Kies bedeckt. So sind die kleinen lachsfarbigen Eier vor dem Abtreiben geschützt. Durch den groben Kies gelangt das Flusswasser bis zu den Eiern und versorgt sie mit ausreichend Sauerstoff. Aus den Eiern schlüpfen nach etwa 1,5 bis 2 Monaten die Jungfische mit großem Dottersack. Die Winzlinge können die kleine Box aber erst dann verlassen, wenn der Dottersack aufgezehrt ist. So gewöhnen sie sich an die Wasserqualität/Temperatur und sind vor Fressfeinden gut geschützt.

Für die Jugendgruppe ist es ein besonderes Highlight, dass Heranwachsen vom Bachforellenei zum Fischchen hautnah mitzugestalten und damit einen Beitrag zum nachhaltigen Besatz für die Zukunft zu leisten.

Forellen laichen ab Oktober. In der Natur legen die Fische ihre Eier in den gut durchströmten Kiesbetten der Bäche und Flüsse ab. Dazu schlagen sie mit der Schwanzflosse Laichgruben und geben dabei ihren Laich ab.

Forellen brauchen für eine erfolgreiche Fortpflanzung intakte Gewässer. Ein sauberes und lockeres Flusskiesbett ist Voraussetzung. 

Leider sind in unserem Breitengraden die Voraussetzungen nicht gerade optimal. Aus der Landwirtschaft wird bei Starkregen sogenannte Sedimente, wie Sand, Schlamm, Gesteinsreste oder organische Partikel ins Gewässer gespült, was dort zur Verschlammung führt. Eine natürliche Vermehrung der Salmoniden in unseren Gewässern ist somit leider beinahe unmöglich – die Eier ersticken unter Schlamm und Sedimente. 

Die Brütlinge wachsen in Dunkelheit auf. Es sind echte Wildlinge mit ausgeprägter natürlicher Scheu, die gern in Deckung, Dunkelheit und Schutz leben und ihren Geburtsort, im Gegensatz zu Besatzfischen, später zum Laichen wieder aufsuchen werden. 

Diese Nachhaltigkeit wird sich frühestens in drei Jahren auszahlen, wenn die Bachforelle laichreif wird.

Petri Heil und vielen Dank für diesen anschaulichen Naturunterricht.

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