Der Wächter am klaren Wasser

Es gibt Momente am Wasser, die sich wie ein Geschenk anfühlen. Heute war so ein Tag: Am Uferrand blitzte es plötzlich metallisch auf, und ich hatte das große Glück, einen Eisvogel aus nächster Nähe bei der Jagd beobachten zu dürfen.

Für Angler ist der Eisvogel ein echter Glücksbringer. Er jagt nur dort, wo das Wasser sauber und klar genug ist, um Beute auf Sicht zu fangen. Wo ein Eisvogel fischt, ist das Ökosystem meist intakt und der Bestand an Kleinfischen (wie Stichlingen, Elritzen oder Moderlieschen) gesund.

Wer diesen kleinen Meister der Lüfte einmal live erlebt hat, vergisst den Anblick nie. Mit seinem schillernden, kobaltblauen Rücken und der leuchtend orangefarbenen Unterseite wirkt er fast wie ein Tropenvogel, der sich in unsere Breiten verirrt hat. Dabei ist er ein waschechter hiesiger Profi – wenn auch ein sehr kleiner: Mit nur etwa 17 Zentimetern Körperlänge ist er trotz seiner Farben im dichten Ufergebüsch perfekt getarnt.

Der perfekte Jäger braucht das perfekte Revier
Der Eisvogel ist wählerisch, was sein Zuhause angeht. Damit er sich wohlfühlt, braucht er zwei Dinge:

Strategische Ansitze:
Über das Wasser ragende Zweige, von denen aus er die Wasseroberfläche scannt.

Steile Uferwände:
In lehmige Abbruchkanten gräbt er seine bis zu einen Meter langen Brutröhren – eine architektonische Meisterleistung.

Präzision im Sturzflug
Seine Jagdmethode ist an Effizienz kaum zu überbieten. Minutenlang verharrt er bewegungslos auf seinem Ansitz, den Blick starr auf kleine Fische wie Stichlinge gerichtet. Dann geht alles blitzschnell, ein gezielter Sturzflug, ein kurzes Eintauchen bis zu 60 Zentimeter tief, und schon taucht er mit zappelnder Beute im dolchartigen Schnabel wieder auf.

So unbesiegbar er als Jäger wirkt, so verletzlich ist seine Art. Die Verbauung von Flüssen und die Verschmutzung der Gewässer nehmen ihm den Lebensraum. Auch harte Winter setzen den Beständen zu, wenn die Jagdreviere zufrieren. Zwar können die Vögel Verluste durch mehrere Bruten im Jahr ausgleichen, doch der Schutz naturnaher Uferstrukturen bleibt überlebenswichtig.

Wir wünschen euch schon jetzt viel Erfolg bei eurem nächsten Ausflug ans Wasser – mit ein wenig Geduld könnt vielleicht auch ihr schon bald den schillernden Meister der Lüfte bei seiner Jagd beobachten.

Petri Heil

Markus

Vorbereitungskurs zur staatlichen Fischerprüfung

Wer in Bayern angeln will, braucht einen Fischereischein. Den bekommt, wer an einem Vorbereitungskurs nach § 6 Abs. 1 Satz 1 AVBayFiG teilnimmt und die anschließende Fischerprüfung gemäß Art. 59 Satz 1 BayFiG besteht.

Unser Vorbereitungslehrgang für den Fischereischein in Bayern umfasst mindestens 30 Stunden Theorie und Praxis. Den Theoriekurs bieten wir Online an. Die erforderlichen Präsenzstunden in unserer Geschäftsstelle, bzw. direkt am Wasser. Themen sind Fisch- und Gewässerkunde, Gerätebau, Rechtskunde sowie Schutz und Pflege.

Die Kosten für den Vorbereitungskurs belaufen sich auf 250 Euro.

Wenn Sie sich zum Vorbereitungskurs verbindlich anmelden wollen, schreiben Sie bitte ein E-Mail an:
info@fvn-online.de

Bitte geben Sie in der E-Mail folgende notwendigen Informationen an:

Vorname,
Nachname,
Geburtsdatum und Ort,
Wohnanschrift

Achtung!
Die Anmeldung wird erst wirksam mit Überweisung der Kursgebühr i.H.v. 250 Euro.

Bitte beachten Sie, dass eine Kursstornierung nach verbindlicher Anmeldung eine Stornogebühr von 125,00 EUR auslöst. Bei krankheitsbedingter Abwesenheit oder anderweitiger Verhinderung des Teilnehmers besteht kein Anspruch auf Rückerstattung der Kursgebühren, auch nicht anteilig.

Achtung! Gewässersperrungen

Liebe Vereinsmitglieder,

leider müssen wir aufgrund von Besatzmaßnahmen die nachfolgenden Gewässer für die Ausübung der Fischerei sperren.

Die Sperrungen sind im Bayerischen Fischereigesetz (BayFiG), §14 verankert und von uns verbindlich einzuhalten.

Die Gewässersperrungen sind erforderlich, damit sich unsere Neuzugänge in Ruhe eingewöhnen können.

Nachfolgend die betreffenden Gewässer:

Warum überhaupt Gewässersperrungen nach dem Fischbesatz?

Uns ist bewusst, dass diese Einschränkungen für euch ärgerlich sein können. Wir möchten jedoch klarstellen, dass dies keine willkürliche Entscheidung der Vorstandschaft ist, sondern eine gesetzliche Pflicht für alle bayerischen Fischereivereine.

Die Rechtslage
Gemäß § 14 des Bayerischen Fischereigesetzes (BayFiG) müssen Gewässer nach dem Besatz mit fangfähigen Fischen (Fische, die das Schonmaß erreicht haben) zwingend gesperrt werden:

  • Fließgewässer: 2 Wochen
  • Stillgewässer: 4 Wochen

Das Ordnungsamt Nürnberg hat uns am 19.03.2026 explizit schriftlich dazu aufgefordert, diese Vorgaben strikt einzuhalten. Hintergrund sind unter anderem anonyme Anzeigen gegen Nürnberger Vereine.

Ein Verstoß ist kein Kavaliersdelikt, sondern kann mit Bußgeldern von bis zu 7.500 Euro geahndet werden.

Oft kommt die Frage auf, warum wir nicht zu anderen Zeiten oder mit kleineren Fischen besetzen. Wir haben alle Optionen geprüft:

Besatz im Herbst:
Das Risiko durch den Kormoran ist im Winter extrem hoch. Bei gefrorenen Seen konzentrieren sich die Räuber auf die Fließgewässer – wir würden im Frühjahr vor leeren Gewässern stehen.

Besatz im Frühjahr:
Schneeschmelze und Hochwasser können den Besatz (wie in diesem Jahr) unkontrolliert in den Wöhrder See abtreiben. Eure Mitgliedsbeiträge wären damit sprichwörtlich „den Bach runter“.

Untermaßige Fische:
Dies würde die Sperre zwar umgehen, bedeutet aber auch, dass wir Fische einsetzen die noch nicht gefangen werden dürfen. Die Erfahrung aus 2024 zeigt, dass dies zu Unmut führt, zudem ist die Sterblichkeit (verangeln) bei zu kleinen Fischen deutlich höher.

Spontane Besatztermine:
Da wir Mengen und Termine bereits ein halbes Jahr im Voraus beim Züchter festlegen müssen, ist eine kurzfristige Reaktion auf das Wetter kaum möglich.

Unser Fazit
Die Verwaltung hat sich entschieden, auf Nummer sicher zu gehen. Wir möchten einen gesicherten und gesunden Fischbestand in unseren Gewässern, statt auf gut Glück zu hoffen, dass Wetter und Kormorane uns verschonen.

Wir zählen hier auf euer Verständnis für diese notwendige Maßnahme, damit wir auch langfristig attraktive Fanggründe und einen finanziell gesunden Verein erhalten können.

Bei Fragen oder Anregungen meldet euch gerne bei uns.

Petri Heil,
Eure Vorstandschaft

Unterstützung Arbeitsdienst Schwarzhofen

Liebe Mitglieder,

wir benötigen noch Unterstützung für unseren Arbeitsdienst in Schwarzhofen am 18. April 2026:

Arbeitsdienst Schwarzhofen

Datum:             Samstag, den 18.04.2026     

Ort:                    Schwarzhofen Grundstück 

Beginn:             08:30 – 12:30h                          

Gruppe:            Alle Arbeitsdienstgruppen  

Bedarf:              20 Personen

Was:                   Hütte streichen und aufräumen

Anmeldung verbindlich: https://xoyondo.com/su/j6y2bg61vwdrm0h

Bitte unempfindliche Kleidung , ggf. Gummistiefel und Arbeitshandschuhe mitbringen. Wer eine Leiter hat, bitte ins Auto werfen und mitbringen. Danke.

Für Verpflegung ist wieder gesorgt.

Wir freuen uns auf euer Kommen.

NEUE Termine! Kostenlose Verbandskarte 2026 – Muschelrettungsaktion

Liebe Mitglieder des Fischereiverein Nürnberg e.V.

der Fischereiverband Mittelfranken e.V. benötigt für die anstehende Absenkung, um etwa 3 Meter, des Happurger Stausee eure Unterstützung und Hilfe bei der dabei notwendigen Muschelrettungsaktion!

Bei der Muschelrettungsaktion ist vor allem Manpower gefragt und eine solidarische Unterstützung der lokalen Mitgliedsvereine.

Das Präsidium des Fischereiverbandes Mittelfranken e.V. unterstützt alle ehrenamtlichen Muschelsammler bei dieser Muschelrettungsaktion in Form eines kostenlosen Jahreserlaubnisscheines für alle Verbandsgewässer für das Jahr 2026!

Der Fischereiverein Nürnberg e.V. ist als Mitgliedsverein für nachfolgende Tage eingeplant und zeigt sich mit Eurer Unterstützung solidarisch zur Mithilfe.

Mitglieder des Fischereiverein Nürnberg e.V. können sich verbindlich unter nachfolgenden Links anmelden.

Treffpunkt:      12:45 Uhr (pünktlich)

Ort:                     Parkplatz Seeterrasse am Happurger Stausee /

Seepromenade 1 in 91230 Happurg

Dauer:               13:00 – 16:30 Uhr

Bitte zwingend Vor- und Zunamen eintragen – wird abgeglichen!

Mittwoch, den 26.11.2025

https://xoyondo.com/su/3nfjk6ss1h4eaof

Freitag, den 28.11.2025

https://xoyondo.com/su/d5d5uryaax8km7t

Sonntag, den 30.11.2025

https://xoyondo.com/su/6h8ybncuck7pc9c

Donnerstag, den 04.12.2025

https://xoyondo.com/su/sxxkjiqyf8nxpeg

Wir freuen uns auch, über die Teilnehme an einem Tag – wer möchte, gerne mehr.

Während der Muschelrettungsaktion ab dem 21.11.2025 bis 06.12.2025 ist die Angelfischerei am Happurger Stausee untersagt.

Bitte Gummistiefel oder Wathosen und wetterfeste, warme Kleidung mitbringen, Eimer und Zangen zum sammeln werden vor Ort zur Verfügung gestellt.

Vielen Dank für eure Unterstützung.

Markus

Fischereiverein sucht IT-Spezialisten!

Wir suchen dich! – IT-Unterstützung für unseren Fischereiverein

Unser Verein sucht ehrenamtliche Hilfe im Bereich IT.

Wenn du Lust hast, dich bei uns einzubringen, freuen wir uns riesig auf deine Unterstützung bei:

 • Homepage: Aufbau und Pflege unserer Internetseite

 • Newsletter/Email-System: Einrichtung einer Lösung, um alle Mitglieder einfach per Mail erreichen zu können

 • PC & Programme: Betreuung unserer Vereinssoftware und Suche nach Lösungen, die uns Arbeit erleichtern und Zeit sparen

👉 Du musst kein Profi sein – wichtig ist, dass du Spaß an IT & Technik hast und dein Wissen gerne für den Verein einsetzt.

Melde dich einfach bei uns unter info@fvn-online.de – wir freuen uns auf dich!

Gemeinsam halten wir unseren Verein auch digital auf Kurs!

Arbeitsdienst Gruppe 1 – 25.10.2025 Tag der Umwelt

Hand in Hand für eine saubere Umwelt

Es ist wieder so weit…. Tag der Umwelt am Samstag, den 25.10.2025.

Wir treffen uns am Parkplatz, Westbad Nürnberg, Wiesentalstraße 41, 90419 Nürnberg.

Beginn 08:00 Uhr.

Gummistiefel und Arbeitshandschuhe bitte nicht vergessen.

Für eine deftige Brotzeit ist wie immer gesorgt. Wir freuen uns auf euer Kommen. 

Zur Erinnerung: An diesem Tag sind alle Verbandsgewässer gesperrt!

Die Verwaltung

Vereinsübergreifende Jugendarbeit

Unser heutiges Gemeinschaftsfischen an der Pegnitz mit der Scheinfelder Fischerjugend begann um 07:00 Uhr.
Treffpunkt war am Prinzregentenufer im Bereich der Fußgängerbrücke. Die Scheinfelder reisten mit 10 Jugendlichen und 5 Betreuer an. Nach kurzer Begrüßung und Einweisung in unsere Fangbestimmungen, verteilten sich alle Teilnehmer an der Pegnitzstrecke entlang der Wöhrder Wiese.
Leider waren von der Nürnberger Fischerjugend, obwohl es für uns ein Heimspiel war, nur 4 dabei.Unsere Gäste waren zum ersten mal an einem fließendem Gewässer, fanden sich aber schnell zurecht.

Durch die Gewitterschauer am Donnerstag war die Pegnitz noch etwas trüb. Den Rotaugen, Rotfedern, Brachsen und Güster störte es nicht.
Den einzigen Karpfen an dem Tag konnte ein Betreuer aus Scheinfeld erfolgreich landen, herzlichen Glückwunsch.

Ein Vereinsmitglied war zeitgleich an der Strecke und fing eine schöne Aalrutte mit 47cm.

Zwischendurch bekamen wir auch Besuch von 2 Fischereiaufsehern, die den Jungfischern den Ablauf einer Kontrolle jugendgerecht vorstellten.
Um die Mittagszeit besuchte uns auch noch unser Vorstand.

Unseren Gästen aus Scheinfeld hatte das Fischen an unserem Gewässer riesig gefallen, das Wetter hat gepasst und alle haben sich gut verstanden. Um 13 Uhr begann langsam die Auflösung und um 16 Uhr war das Event dann offiziell zu Ende.

Am 3.Oktober ist unsere Jugendgruppe dann in Scheinfeld am Zollsee zu Gast. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen.

Der Kontakt hat sich auf einer Veranstaltung des Mittelfränkischen Fischeiverband ergeben. Wir freuen uns sehr über dieses vereinsübergreifende Zusammentreffen und hoffen auf einen langfristigen Austausch mit den Fischerfreunden aus Scheinfeld.

Petri Heil und bis zum nächsten Mal.

Michael
Jugendleiter

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