Offene Feuerstellen vermeiden!

In Deutschland ist offenes Feuer im öffentlichen Raum und in der freien Natur in der Regel nicht erlaubt bzw. genehmigungspflichtig. Auch an unseren Gewässern ist z.B. das Grillen mit festen Brennstoffen daher nicht gestattet! Diese Maßnahme dient zum Schutz der Flora und Fauna, der Vermeidung von Brandgefahren und der Reduzierung von Rückständen.

Zu festen Brennstoffen zählen z.B. Holz, Kohle oder Briketts.

Die Nutzung einer kleinen Champingkochstelle (Gaskartusche bis max. 500g) wird unter Beachtung der allgemeinen Brandgefahr eingeschränkt geduldet, sofern es unter Einhaltung gesetzlicher Vorgaben (BayWaldG, BayNatSchG und VVB)
erfolgt.

Hier noch ein paar nützliche Tipps:

Schutzgebiete
In Naturschutzgebieten, Vogelschutzgebieten und Biotopen
gilt ein absolutes Nutzungsverbot für jede Art von Kochstellen!

Brandschutz-Abstand
Auch wenn es nur eine kleine Champingkochstelle ist, solltest sie fernab von trockener Vegetation genutzt werden.

Gefahrenstufen
Bei starkem Wind ist jegliches offenes Feuer im Freien zu unterlassen. Die Empfehlung des Deutschen Wetterdienstes zum Waldbrandgefahrenindex (WBI) ist zu beachten.

Hitzestrahlung
Achte darauf, dass die Campingkochstelle nicht auf trockener Vegitation steht. Steine, eine Sandstelle oder ein kleines Metalltischchen ist ideal, um die Hitzeabstrahlung nach unten abzufangen.

Sicherer Stand
Auch wenn die Champingkochstelle klein ist, sollte sie kippsicher stehen.

Aufsicht
Auch Champingkochstellen müssen ständig beaufsichtigt werden, beim Verlassen muss diese vollständig erloschen sein. Das herstellen einer Löschbereitschaft empfiehlt sich.

Müll ordnungsgemäß entsorgen
Bitte helft mit!
Nehmt allen Müll, auch organische Reste, wieder mit nach Hause. Leere Gaskartuschen gehören ordnungsgemäß entsorgt.

Der Verzehr gefangener Fische am Angelplatz ist nicht gestattet!

Petri Heil und genießt die beginnende schöne Zeit am Wasser

Gemeinsam unsere Uferlandschaft schützen

Liebe Mitglieder,

leider erreichen uns zur Zeit viele Meldungen, wo Mitglieder mit ihrem Fahrzeug bis ans Wasser, bzw in Wiesen einfahren.

Unsere schöne Uferlandschaft liegt uns allen am Herzen. Um den Boden zu schonen und die Natur zu erhalten, bitten wir euch herzlich, nicht mit dem Fahrzeug bis direkt ans Wasser zu fahren. Das gilt auch für das „nur“ kurze Be- und Entladen. Bitte nutzt stattdessen die ausgewiesenen Parkplätze und transportiert euer Equipment für das letzte Stück Weg ans Wasser, zum Beispiel mit einem Handwagen.

Gerade im Hochsommer ist das Gras auf den Wiesen oft staubtrocken. Die Abgasanlage und der Katalysator eures Autos werden im Betrieb extrem heiß (über 300 Grad). Wenn diese heißen Bauteile mit trockenem Gras in Kontakt kommen, kann in Sekundenschnelle ein Brand entstehen, der sich rasend schnell zu einem Flächenbrand ausweiten kann.

Bitte bedenkt auch, dass das Befahren von Wiesen, Äckern und Waldflächen rechtliche Konsequenzen haben kann.

Vielen Dank für euer Verständnis und eure Mithilfe, damit wir unsere Natur gemeinsam sicher genießen können!
Eure Vorstandschaft

Schonzeit Schleie 01. Mai bis 30.06.

Liebe Freunde,

denkt bitte daran, die Schonzeit der Schleie beginnt am 01. Mai und dauert bis einschließlich 30.06. an.

Die Schleie kennt man als wohlschmeckenden Speisefisch. Vielen schmeckt sie besser als der Karpfen, denn ihr Fleisch ist fettarm und schmeckt leicht nussig. Sie ist bevorzugt in der Dämmerung und in der Nacht aktiv.

Schleien haben zwischen April und August ihre Laichzeit. Wann genau sie sich fortpflanzen, hängt vom jeweiligen Gewässer bzw. der Wassertemperatur ab. Diese muss mindestens 18 bis 20 Grad betragen.

Die Weibchen legen dann etwa 200.000 – 400.000 klebrige Eier mit einer Größe von 1-1,4mm an Wasserpflanzen ab. Die Eiablage kann bis zu zwei Monate dauern. Schon nach drei bis fünf Tagen schlüpfen die Larven und ernähren sich noch eine Zeitlang von ihren Dottersäcken.

Die Schonzeit stellt sicher, dass die Fische bei diesem kritischen Vorgang nicht gestört oder entnommen werden, um den Bestand in unseren Gewässern nachhaltig zu sichern.

Laut der bayerischen Ausführungsverordnung zum Fischereigesetz (AVBayFiG) dauert die Schonzeit vom 1. Mai bis zum 30. Juni. Während dieser zwei Monate ist der Fang und die Entnahme streng verboten!

Jugendgruppe – Gemeinsames Angeln & Casting am Ruppertweiher

Hier ein kleiner Rückblick auf den 18.04.2026, mit unserer Jugendgruppe am Ruppertweiher.

Der Tag begann für mich bereits um 07:00 Uhr morgens mit der Abholung von 200 Bratwürsten bei der Metzgerei Braun in Schwabach. Pünktlich um 07:30 Uhr kam ich am Weiher an, fast zeitgleich mit den ersten Jugendlichen. Geangelt wurde heute am Haus- und Aufzuchtweiher, während der Waldweiher aufgrund der aktuellen Besatzmaßnahmen noch gesperrt blieb.

Bei einem gemeinsamen Kontrollgang mit Rafal konnten wir stolze Zahlen verzeichnen: Insgesamt waren 23 Jugendliche und 28 Begleitpersonen vor Ort. Als Fischereiaufseher kontrollierten wir bei allen 51 Anglern den Fischereischein sowie den korrekten Datumseintrag – und wie erwartet war alles in bester Ordnung.

Da in unserer Jugendgruppe viele Eltern selbst als Aufseher tätig sind, ist es uns wichtig, den Kids von Anfang an zu zeigen, dass eine Kontrolle nichts Schlimmes, sondern ein ganz normaler Teil unseres Hobbys ist.

Zur Mittagszeit gab es dann die leckeren Bratwürste frisch vom Grill. Was mich jedes Mal besonders freut, ist die großartige Hilfsbereitschaft innerhalb der Gruppe. Die Erwachsenen packen ohne zu zögern mit an, damit das Wichtigste im Vordergrund stehen kann: dass die Kids eine gute Zeit am Wasser verbringen.

Auch wenn bei 51 Anglern die Ausbeute mit insgesamt 5 Karpfen eher moderat ausfiel, tat das der Stimmung keinen Abbruch.

Gegen 13 Uhr zogen zwar kurz schwarze Wolken auf und brachten uns einen kleinen Schauer, doch ansonsten verwöhnte uns der Tag mit reichlich Sonnenschein. Am Ende war das Wetter einfach zu schön, um früher zu gehen, und so wurde es fast wie von selbst 18 Uhr, bis die letzten zusammenpackten.

Ein rundum gelungener Tag am Wasser!

Schöne Grüße
Michael
Jugendwart

Frischer Glanz für unsere Vereinshütte in Schwarzhofen

Beim heutigen Arbeitsdienst in Schwarzhofen haben knapp 30 Vereinsmitglieder kräftig angepackt, um unsere Hütte wieder auf Vordermann zu bringen.

Während draußen die Pinsel geschwungen wurden und die Hütte ihren zweiten Anstich erhielt, ging es drinnen gefühlten tausend Spinnweben und Staub der letzten 30 Jahre an den Kragen. Die Hütte wurde komplett leergeräumt, sauber gemacht und unnütze Hinterlassenschaften der letzten 3 Jahrzehnte flog weg, um Platz für eine neues Zeitkapitel zu schaffen.

Es war unglaublich was über die Zeit alles zusammengetragen wurde. Am Ende wurde über 90% aussortiert und am Recyclinghof entsorgt – eine längst notwendigen Befreiungsaktion!

Danke an das starke Team für die tolle Leistung! So macht Vereinsarbeit Spaß. Solche Arbeitseinsätze schweißen den Verein nicht nur zusammen, sondern schaffen auch buchstäblich Platz für neue Erlebnisse.Unsere Vereinshütte in Schwarzhofen erstrahlt wieder in neuem Glanz und lädt euch nun zum gemütlichen Wochenendurlaub ein.

Hegefischen der Jugendgruppe am LDM-Kanal

Hallo alle zusammen,

am Karfreitag war die Jugendgruppe am LDM-KANAL zum Hegefisch-Event.

Morgens um 07:30 Uhr waren die ersten aus der Jugendgruppe schon da. In der Dorfhaltung waren die meisten, ein paar gingen auch in die Kinderheim- und Hafenhaltung.

Insgesammt waren 21 aus der Jugendgruppe und 3 Geschwisterkinder unter 10 Jahre mit dabei. Robert und ich hatten 14 Erwachsene als Aufsichtsperson als Unterstützung.

Mal so zusammen gezählt, 37 Personen am Ufer, waren somit 74 Angeln im Wasser. Alle schauten gespannt auf ihre Schwimmer. Nico machte den Anfang mit einem Spiegelkarpfen und ich fing 2 Stunden später auch einen Spiegelkarpfen, das waren die einzigen 2 Karpfen in der Dorfhaltung. Der Fabrice konnte in der Kinderheimhaltung auch 2 Spiegelkarpfen mitnehmen.

Zwischendurch sind der Robert und ich zu allen hin gelaufen und haben Schokoladenhasen verteilt. Wir hatten erst frischen Wind von rechts, später drehte der Wind und kam von links. Hin und wieder blickte die Sonne durch die Wolken, aber es blieb Trocken. Die schwindende Motivation und der Hunger trieb die ersten Mittags nach Hause.

Es wurde 14 Uhr…… 15 Uhr….. 16 Uhr kein Fisch in Sicht, um kurz nach 16 Uhr konnte ich einen Grasfisch fangen. Nun gingen auch die letzten aus der Jugendgruppe. Der Julian hielt mit am längsten durch, die Anreise erfolgte heute früh aus Lindau, übernachtet wird beim Opa in der Nähe von Nürnberg.

Ich konnte heute auch ganz neue in der Jugendgruppe kennenlernen.

Mal ne Zusammenfassung: 74 Angeln im Wasser und nur 4 Spiegelkarpfen und 1 Grasfisch gefangen. Durch die letzten Nächte mit Minus Temperaturen hatten die Fische nicht so viel Hunger.

Ich wünsche euch allen noch ein schönes Osterwochenende.

Und nach Ostern sehen wir uns am Ruppertweiher wieder.

Schöne Grüße
Robert & Michael
Jugendwart

Jahreshauptversammlung 2026

Liebe Mitglieder,

zuerst möchte ich mich für die gute Teilnahme an unserer gestrigen Jahreshauptversammlung und den jederzeit respektvollen Umgang im Austausch zu unseren Themen bedanken. Diese konstruktive Atmosphäre zeigt mir, dass wir zusammen bestens für die kommenden Aufgaben aufgestellt sind und nun gemeinsam in eine vielversprechende Zukunft für unseren Verein blicken können.

Für eure Bestätigung in unsere zurückliegende Arbeit und das damit verbundene neu ausgesprochene Vertrauen für eine weitere Amtszeit sagen wir herzlichen Dank.

Wir freuen uns darauf, die besprochenen Impulse nun gemeinsam mit euch in die Tat umzusetzen.

Petri Heil

Die gesamte Verwaltung

Erste Einweisung neuer Mitglieder

Liebe Freunde, 

heute findet unsere erste Einweisung in unsere Gewässer- und Fangbestimmungen im neuen Jahr statt.

Wir freuen uns auf 15 neue Mitglieder im Verein und heißen sie nach der Einweisung herzlich willkommen im Fischereiverein Nürnberg e.V.

Besonders freuen wir uns über den hohen Frauendurchschnitt. Es ist schön zu sehen, dass sich immer mehr junge Damen für unser wunderschönes Hobby interessieren. 

Petri Heil, bis bald

Markus

Große Teilnahme zur Monatsversammlung

Liebe Freunde, 

unsere Monatsversammlung am 19.01.2026 war der Wahnsinn. Die Ausgabe der neu gestalteten Fangbücher 2026 wurde regelrecht gestürmt. Fast 2,5 Stunden wurde ausgegeben, die Mitglieder standen bis raus auf die Straße – vielen Dank für Eure Geduld und Verständnis, damit haben wir nicht gerechnet. So viel an Resonanz hatten wir schon viele viele Jahre nicht mehr. Das Gesellschaftshaus war voll, da war kaum mehr ein Platz frei. 

Herzlichen Dank für diesen Vertrauensbeweis, euer aktives Interesse am Vereinsleben und am Mittragen der Veränderungen. 

Nach dem Gedenken an unsere verstorbenen Mitglieder, wurde kurz auf den Grund zur Abgabe von Fangmeldungen eingegangen und warum ein gesundes Fischereibestandsmanagment essenziell für unser Ökosystem ist.

Äußerst positiv können wir von einer Meldequote von 91,2% sprechen – das war auch schon lange nicht mehr da. 

Im Wesentlichen wurden die Veränderungen im neu gestalteten Fangbuch und die Gründe dahinter vorgestellt. Unsere Bestimmungen unterteilen sich ab diesem Jahr in *Allgemeine Bestimmungen*, diese gelten an alle Gewässer gleichbleibend und stellen damit unser Fundament dar. 

Die *Gewässerbezogenen Bestimmungen* verschaffen einen schnellen und einheitlichen Überblick, was an den jeweiligen Gewässern zusätzlich zu beachten ist. 

Die im Fangbuch verankerten QR-Codes sollen euch helfen, die Gewässergrenzen vor Ort schnell und sicher zu finden.

Wir hoffen euch damit etwas mehr an Struktur, Nutzbarkeit und Freude bei der Ausübung unseres gemeinsamen Hobbys mit in die neue Saison geben zu können. 

Lasst uns gerne eure Meinung dazu wissen oder bei Fragen, meldet euch.

Die Geschäftsstelle hat heute wieder ab 17h geöffnet. Wer sein Fangbuch noch nicht hat, kommt gerne vorbei. 

Petri Heil, bis bald

Markus

Nachhaltiger Besatz für die Zukunft

Rund 10.000 Forelleneier wurden heute von der Jugendgruppe des Fischereiverein Nürnberg e.V. in unseren Salmonidengewässern „versenkt“.

Forelleneier werden in kleine, mit vielen Löchern versehene Boxen, in Mitten der Flussströmung im Gewässer eingebracht. Die Kinder durften die kleinen Boxen mit den Forelleneiern heute selbst, unter Anleitung von Michael und Rafal befüllen. Die kleinen Boxen kommen anschließend in eine große Metallbox, werden dort vorsichtig mit groben Kies bedeckt. So sind die kleinen lachsfarbigen Eier vor dem Abtreiben geschützt. Durch den groben Kies gelangt das Flusswasser bis zu den Eiern und versorgt sie mit ausreichend Sauerstoff. Aus den Eiern schlüpfen nach etwa 1,5 bis 2 Monaten die Jungfische mit großem Dottersack. Die Winzlinge können die kleine Box aber erst dann verlassen, wenn der Dottersack aufgezehrt ist. So gewöhnen sie sich an die Wasserqualität/Temperatur und sind vor Fressfeinden gut geschützt.

Für die Jugendgruppe ist es ein besonderes Highlight, dass Heranwachsen vom Bachforellenei zum Fischchen hautnah mitzugestalten und damit einen Beitrag zum nachhaltigen Besatz für die Zukunft zu leisten.

Forellen laichen ab Oktober. In der Natur legen die Fische ihre Eier in den gut durchströmten Kiesbetten der Bäche und Flüsse ab. Dazu schlagen sie mit der Schwanzflosse Laichgruben und geben dabei ihren Laich ab.

Forellen brauchen für eine erfolgreiche Fortpflanzung intakte Gewässer. Ein sauberes und lockeres Flusskiesbett ist Voraussetzung. 

Leider sind in unserem Breitengraden die Voraussetzungen nicht gerade optimal. Aus der Landwirtschaft wird bei Starkregen sogenannte Sedimente, wie Sand, Schlamm, Gesteinsreste oder organische Partikel ins Gewässer gespült, was dort zur Verschlammung führt. Eine natürliche Vermehrung der Salmoniden in unseren Gewässern ist somit leider beinahe unmöglich – die Eier ersticken unter Schlamm und Sedimente. 

Die Brütlinge wachsen in Dunkelheit auf. Es sind echte Wildlinge mit ausgeprägter natürlicher Scheu, die gern in Deckung, Dunkelheit und Schutz leben und ihren Geburtsort, im Gegensatz zu Besatzfischen, später zum Laichen wieder aufsuchen werden. 

Diese Nachhaltigkeit wird sich frühestens in drei Jahren auszahlen, wenn die Bachforelle laichreif wird.

Petri Heil und vielen Dank für diesen anschaulichen Naturunterricht.

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