Eine Saison geht zu Ende

Die letzten Tage an unseren Forellengewässern erlebt jeder Angler auf seine eigene Art und Weise. Einige haben sich zum Ziel gesetzt, ihre letzten Forellen zu fangen und fahren nochmal an ihren Lieblingsplatz, um den letzten Moment dort zu verbringen.

Wenn es kalt wird, ziehen sich die Forellen in tiefere Wasserbereiche zurück. Um sie dort zu finden, solltet ihr mit Grundmontagen (wo zulässig) oder tief sinkenden Kunstködern arbeiten. Die Verwendung von Kunstködern in auffälligen Farben kann sehr effektiv sein.

Ab Mittwoch, 01. Oktober bis einschließlich 15. März 2026 ist Forellenschonzeit.

Genießt die letzten Tage in vollen Zügen.

Petri Heil

Gewässerschutz – Thematik Sulzach

Liebe Mitglieder, 

eines der Themen bei der Halbjahresversammlung am Montag war der Gewässerschutz. Die Situation an unserer Sulzach ist alarmierend. Seit dem Abbau des Wehres an der unteren Gewässergrenze, läuft das Wasser schneller ab. Dadurch sinkt der Wasserspiegel. Das Schilf bahnt sich seinen Weg durch das Flussbett und die Sulzach verlandet. Die Landwirtschaft hält sich nicht an die Vorgaben des Wasserhaushaltsgesetzes und pflanzt bis ans Flussbett heran, ohne den erforderlichen Abstand durch einen Blühstreifen zum Ufer einzuhalten, was die Verlandung beschleunigt. Das LRA ist seit geraumer Zeit informiert. Die Mühlen mahlen langsam, aber wir lassen nicht locker. 

Zwischenzeitlich haben wir vom WWA Ansbach die Zusagen für folgende Maßnahmen erhalten, die Ende dieses, Anfang nächsten Jahres durchgeführt werden. 

Mit einer 1., Schilfmahd und 2., Entlandung (Ausbaggern) soll das Flussbett wieder befreit werden. Zusätzlich sollen 3., Trichterbuhnen eingebracht werden, die für eine Beschleunigung der Strömung sorgen, damit Sedimente abgetragen werden. 

Unsere Gewässer stellen die Grundlage für unseren Verein dar. Deshalb sind wir für jeden Hinweis unserer Mitglieder dankbar, wenn sie eine Veränderung an unseren Gewässern feststellen. 

Meldet Auffälligkeiten bitte unter gewaesserschutz@fvn-online.de. Vielen Dank. 

Petri Heil

Radek Seidl

kom. Gewässerschutzbeauftragter

Gefräßiger Räuber

Wer schon an unserem Birkensee angeln oder baden war, kennt ihn, den Sonnenbarsch: im seichten Wasser, gar nicht scheu, in kleinen Gruppen, hell gelblich. Die Männchen so schön wie ein Pfau.

Kommt man zur Fortpflanzungszeit einem gegrabenen Sonnenbarsch-Nest zu nahe, kann es schon passieren, dass sich das Männchen auf die nackten Füße stürzt – und mutig hineinzwickt.

Die ursprüngliche Verbreitung erstreckt sich von der kanadischen Seenplatte bis Florida und Texas. Seit 1877 ist der Sonnenbarsch in West-, Mittel- und Osteuropa eingeführt.

Der Sonnenbarsch ist nicht einheimisch. Die in einigen Flüssen und Seen nachgewiesenen Exemplare stammen aus unkontrollierten Besatzmaßnahmen oder oft auch durch von Aquarianern unerlaubt freigesetzten Exemplaren.

Die ursprüngliche Verbreitung erstreckt sich von der kanadischen Seenplatte bis Florida und Texas. Seit 1877 ist der Sonnenbarsch in West-, Mittel- und Osteuropa eingeführt.

Der Sonnenbarsch ist nicht einheimisch. Die in einigen Flüssen und Seen nachgewiesenen Exemplare stammen aus unkontrollierten Besatzmaßnahmen oder oft auch durch von Aquarianern unerlaubt freigesetzten Exemplaren.

Erkennungsmerkmale​

Der Sonnenbarsch hat einen hochrückigen, seitlich stark abgeflachten Körper. Am großen Kopf liegt eine kleine, leicht oberständige Mundspalte. Die Rückenflosse ist lang und ungeteilt mit zehn Stachel- und zehn bis zwölf Gliederstrahlen. Der Rücken ist dunkelbraun bis -grün. Die helleren Flanken zeigen einen grünlichen Perlmutterglanz und kleine, gelblichbraune bis orangefarbene Flecken. Der häutige Anhang des Kiemendeckels, das „Ohr“, trägt einen schwarzen und roten Fleck. Kehle und Bauch sind orange gefärbt, die Flossen grün- bis gelblich. Das Hinterende der Rückenflosse hat dunkle Tupfen.

Er besiedelt stehende Gewässer und langsam fließende Flüsse mit meist dichter Unterwasservegetation und ernährt sich von Wirbellosen, Amphibienlarven, Fischlaich und Jungfischen. Wegen seiner invasiven Vermehrung und Gefräßigkeit ist er in offenen Gewässern unerwünscht und seine Ausbreitung muss eingedämmt werden, da er Fischlaich und Brutfisch nachstellt und diese stark dezimiert.

Laichzeit​

Von Mai bis Juni. Die Eier werden an seichten Uferstellen in flachen Laichgruben abgelegt und wie die spätere Brut von beiden Elternteilen bewacht. Er vermehrt sich stellenweise massenhaft und ist als Nahrungskonkurrent und als Laich- und Bruträuber höchst unerwünscht.

Größe​

Die Durchschnittsgrößen liegen bei 10 bis 15 Zentimetern, selten bis 30 Zentimeter.

Wusstet Ihr, dass der Sonnenbarsch seit 2019 auf der „schwarzen Liste“ der Europäische Union steht? Somit ist jeglicher Handel, Transport und die Vermehrung von Sonnenbarschen verboten.

Gefangene Fische müssen dem Gewässer entnommen und einer sinnvollen Verwertung zugefügt werden. Gebraten schmeckt der Sonnenbarsch im Übrigen, ähnlich wie unser bekannter Flussbarsch, richtig gut.

Petri Heil

„Tiefenrausch“ Projekt Birkensee

Liebe Freunde,

Info für alle, die am 15.09.2025 bei der Halbjahresversammlung nicht dabei sein konnten:

Wir haben das Projekt Birkensee vorgestellt und den Dokufilm gezeigt. 🎥
Den Film haben wir euch hier im Kanal eingestellt – schaut ihn euch gerne an!

👉 Ziel des Projekts:
• Artenvielfalt im See fördern
• vitale Fischbestände aufbauen
• unsere Position am Birkensee stärken

👉 Bisher gemacht:
• See analysiert (Wasserproben, Drohne, Tauchgänge, Livescope)
• Austausch mit Behörden, Biologen & Landesfischereiverband
• Fördermittel & Unterstützung angefragt
• Film produziert

👉 Nächste Schritte:
• Im Herbst neue Angelplätze für euch anlegen
• Große Karpfen für unsere Karpfenangler einsetzen
• Zander in größerer Stückzahl besetzen
• Maßnahmen laufend optimieren

👉 Für die kommenden Jahre planen wir, den See nachhaltig umzugestalten:
• Schaffung von Laichplätzen für Fische
• Anlegen von Flachwasserzonen
• Einbringen von Totholz zur Verbesserung des Lebensraums.

Noch ein Aufruf an die junge Generation im Verein:

Liebe junge Mitglieder,
ihr seid die Zukunft unseres Vereins.
Wir würden uns freuen, euch öfter bei den Versammlungen zu sehen. Mit euren Ideen und eurer Energie können wir gemeinsam richtig viel bewegen!

Petri Heil
Stephan, Radek und Markus


Verbandskarte 2026

Liebe Mitglieder,

die Verbandskarte zeigt sich im neuen Design. 

Wer den Erlaubnisschein des Fischereiverband Mittelfranken e.V. für 2026 haben möchte, muss den Betrag i.H.v. 70 Euro bis spätestens 

*30.10.2025*

auf unser Konto unter dem Vermerk „Verbandskarte 2026 + eure Mitgliedsnummer“ überwiesen haben. 

Vielen Dank und 

Petri Heil

Die Verwaltung

Arbeitsdienst Gruppe 1 – 25.10.2025 Tag der Umwelt

Hand in Hand für eine saubere Umwelt

Es ist wieder so weit…. Tag der Umwelt am Samstag, den 25.10.2025.

Wir treffen uns am Parkplatz, Westbad Nürnberg, Wiesentalstraße 41, 90419 Nürnberg.

Beginn 08:00 Uhr.

Gummistiefel und Arbeitshandschuhe bitte nicht vergessen.

Für eine deftige Brotzeit ist wie immer gesorgt. Wir freuen uns auf euer Kommen. 

Zur Erinnerung: An diesem Tag sind alle Verbandsgewässer gesperrt!

Die Verwaltung

Lautloser Jäger

Wir sind nicht allein am Wasser.
Die frühe Morgenruhe am Wasser. Man sitzt da, legte die Rute aus und wartet. Nicht selten stundenlang.

Besondere Momente
Und genau dieses Warten hat etwas Magisches: die Spannung, das Ungewisse. Man weiß nie, ob und was heute beißt, was einen heute begegnet.
Das Beobachten von Vögeln und Insekten, der Geruch von feuchter Erde und Schilf, die kühle Morgenluft auf der Haut – all das ist Teil eines Tages am Wasser.

Könnt ihr den lautlosen Räuber auf dem Bild erkennen?

Dieses beeindruckende Reptiel zeigt uns, hier ist die „Welt“ noch in Ordnung. Das Wasser hat eine gute Qualität und die Artenvielfalt ist noch intakt.

Ausgewachsene Ringelnattern werden 80 bis 120 Zentimeter lang. In der Nackenregion befinden sich in der Regel zwei hellgelbe bis kräftig gelbe Flecken, die nach hinten von einem je etwa halbmondförmigen schwarzen Fleck begrenzt werden. Auf der meist grauen, teilweise auch bräunlichen oder grünlichen Oberseite befinden sich oftmals vier bis sechs Reihen kleiner schwarzer Flecken.

Kein Grund zur Panik
Die Ringelnatter ist für den Menschen nicht giftig. Ihr Biss kann zwar schmerzhaft sein, da die Zähne spitz sind, aber er ist ungefährlich.
Ringelnattern sind insbesondere in Feuchtgebieten zuhause. Hier leben sie sowohl an eher langsam fließenden Gewässern als auch an Seen und Teichen, in Sümpfen, Feuchtwiesen und wie hier an unserem Ludwig-Donau-Main-Kanal.

Ich hoffe, dass wir nie ganz vergessen, dass Angeln viel mehr ist als nur der Fang. Es ist ein Weg, der Natur näherzukommen – und dabei auch sich selbst.

In diesem Sinne, Petri Heil und haltet die Augen offen bei eurem nächsten Besuch am Wasser 😉.

Vereinsübergreifende Jugendarbeit

Unser heutiges Gemeinschaftsfischen an der Pegnitz mit der Scheinfelder Fischerjugend begann um 07:00 Uhr.
Treffpunkt war am Prinzregentenufer im Bereich der Fußgängerbrücke. Die Scheinfelder reisten mit 10 Jugendlichen und 5 Betreuer an. Nach kurzer Begrüßung und Einweisung in unsere Fangbestimmungen, verteilten sich alle Teilnehmer an der Pegnitzstrecke entlang der Wöhrder Wiese.
Leider waren von der Nürnberger Fischerjugend, obwohl es für uns ein Heimspiel war, nur 4 dabei.Unsere Gäste waren zum ersten mal an einem fließendem Gewässer, fanden sich aber schnell zurecht.

Durch die Gewitterschauer am Donnerstag war die Pegnitz noch etwas trüb. Den Rotaugen, Rotfedern, Brachsen und Güster störte es nicht.
Den einzigen Karpfen an dem Tag konnte ein Betreuer aus Scheinfeld erfolgreich landen, herzlichen Glückwunsch.

Ein Vereinsmitglied war zeitgleich an der Strecke und fing eine schöne Aalrutte mit 47cm.

Zwischendurch bekamen wir auch Besuch von 2 Fischereiaufsehern, die den Jungfischern den Ablauf einer Kontrolle jugendgerecht vorstellten.
Um die Mittagszeit besuchte uns auch noch unser Vorstand.

Unseren Gästen aus Scheinfeld hatte das Fischen an unserem Gewässer riesig gefallen, das Wetter hat gepasst und alle haben sich gut verstanden. Um 13 Uhr begann langsam die Auflösung und um 16 Uhr war das Event dann offiziell zu Ende.

Am 3.Oktober ist unsere Jugendgruppe dann in Scheinfeld am Zollsee zu Gast. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen.

Der Kontakt hat sich auf einer Veranstaltung des Mittelfränkischen Fischeiverband ergeben. Wir freuen uns sehr über dieses vereinsübergreifende Zusammentreffen und hoffen auf einen langfristigen Austausch mit den Fischerfreunden aus Scheinfeld.

Petri Heil und bis zum nächsten Mal.

Michael
Jugendleiter

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