Es gibt Momente am Wasser, die sich wie ein Geschenk anfühlen. Heute war so ein Tag: Am Uferrand blitzte es plötzlich metallisch auf, und ich hatte das große Glück, einen Eisvogel aus nächster Nähe bei der Jagd beobachten zu dürfen.
Für Angler ist der Eisvogel ein echter Glücksbringer. Er jagt nur dort, wo das Wasser sauber und klar genug ist, um Beute auf Sicht zu fangen. Wo ein Eisvogel fischt, ist das Ökosystem meist intakt und der Bestand an Kleinfischen (wie Stichlingen, Elritzen oder Moderlieschen) gesund.
Wer diesen kleinen Meister der Lüfte einmal live erlebt hat, vergisst den Anblick nie. Mit seinem schillernden, kobaltblauen Rücken und der leuchtend orangefarbenen Unterseite wirkt er fast wie ein Tropenvogel, der sich in unsere Breiten verirrt hat. Dabei ist er ein waschechter hiesiger Profi – wenn auch ein sehr kleiner: Mit nur etwa 17 Zentimetern Körperlänge ist er trotz seiner Farben im dichten Ufergebüsch perfekt getarnt.
Der perfekte Jäger braucht das perfekte Revier Der Eisvogel ist wählerisch, was sein Zuhause angeht. Damit er sich wohlfühlt, braucht er zwei Dinge:
Strategische Ansitze: Über das Wasser ragende Zweige, von denen aus er die Wasseroberfläche scannt.
Steile Uferwände: In lehmige Abbruchkanten gräbt er seine bis zu einen Meter langen Brutröhren – eine architektonische Meisterleistung.
Präzision im Sturzflug Seine Jagdmethode ist an Effizienz kaum zu überbieten. Minutenlang verharrt er bewegungslos auf seinem Ansitz, den Blick starr auf kleine Fische wie Stichlinge gerichtet. Dann geht alles blitzschnell, ein gezielter Sturzflug, ein kurzes Eintauchen bis zu 60 Zentimeter tief, und schon taucht er mit zappelnder Beute im dolchartigen Schnabel wieder auf.
So unbesiegbar er als Jäger wirkt, so verletzlich ist seine Art. Die Verbauung von Flüssen und die Verschmutzung der Gewässer nehmen ihm den Lebensraum. Auch harte Winter setzen den Beständen zu, wenn die Jagdreviere zufrieren. Zwar können die Vögel Verluste durch mehrere Bruten im Jahr ausgleichen, doch der Schutz naturnaher Uferstrukturen bleibt überlebenswichtig.
Wir wünschen euch schon jetzt viel Erfolg bei eurem nächsten Ausflug ans Wasser – mit ein wenig Geduld könnt vielleicht auch ihr schon bald den schillernden Meister der Lüfte bei seiner Jagd beobachten.
Der Verlag Nürnberger Nachrichten hat bei uns zum Bau der Fischtreppe am Wöhrder See angefragt. Nachfolgend unsere Rückmeldung zu den Fragen:
Die Rolle des großen Sandfangs (Oberer Wöhrder See)
Der Obere Wöhrder See dient als großer Sandfang. Er fängt den von der Pegnitz mitgeführten Sedimente (Sand und Schlamm) auf, damit der restliche See nicht verlandet. Beim Bau des Fischwegs wird das Wehr teilweise zurückgebaut. Die wichtige Schutz- und Reinigungsfunktion des Sandfangs bleibt dabei vollständig erhalten.
Um effizient zu arbeiten, nutzt das Wasserwirtschaftsamt Nürnberg die Bauphase der Fischtreppe gleichzeitig für die regelmäßige, notwendige Räumung (Ausbaggern) des Sandfangs.
Das vom Freistaat Bayern finanzierte Großprojekt soll die Wasserqualität und Biologie im gesamten Flussabschnitt nachhaltig verbessern.
Zwei Welten werden verbunden
Die neue Aufstiegshilfe verbindet zwei völlig unterschiedliche Lebensräume unserer heimischen Fischfauna.
Die von Ihnen angesprochenen Gewässer teilen sich insoweit auf, dass der Fischereiverband Mittelfranken e.V. als Bewirtschafter des Wöhrder Sees und wir als ältester Fischereiverein in Mittelfranken die Gewässerbewirtschaftung des Oberen Pegnitzflusslauf inkl. großer Sandfang, die ökologische Verpflichtung vertreten.
Die Obere Pegnitz ist offiziell als Forellenregion ausgewiesen. Hier dominieren die strömungsliebende Bachforelle (Leitfisch) sowie Begleitfische wie Groppe, Bachschmerle und Elritze.
Der Wöhrder See hingegen stellt ein von der Pegnitz gespeistes Mischgewässer dar, das fischereilich der Brachsenregion zugeordnet wird. Hier sind vor allem wärmeliebende Arten wie Karpfen, Brachsen, Schleien, Hechte, Zander, Welse und Aale zu Hause.
Der Bau der Fischtreppe am großen Sandfang des Wöhrder Sees erfolgt, um die ökologische Durchgängigkeit der Pegnitz wiederherzustellen und den Erhalt der Artenvielfalt zu sichern.
Das bestehende Wehr an der Flussstraße versperrte Fischen und anderen Wasserlebewesen den Weg in den Oberlauf der Pegnitz. Durch die neue Treppe wird der Wöhrder See direkt mit der Pegnitz im Naturschutzgebiet „Pegnitztal Ost“ verbunden.
Fokus auf den Artenschutz für das Bachneunauge
Ein besonderes Augenmerk liegt während der Bau- und Baggerarbeiten auf dem streng geschützten und vom Aussterben bedrohten Bachneunauge. Dessen Larven (sogenannte Querder) leben über mehrere Jahre vergraben im Sediment der dortigen Sandbänke. Die wichtige Funktion des Oberen Wöhrder Sees als großer Sandfang – der Schlamm auffängt, damit der restliche See nicht verlandet – bleibt auch nach dem Teilrückbau des Wehrs voll erhalten. Beim gesamten Bau wird streng darauf geachtet, diese sensiblen Zonen und ihre Bewohner nicht zu gefährden.
Welche Fischarten sind in diesem Bereich der Pegnitz am häufigsten?
Die von Ihnen angesprochene Fischtreppe, die die beiden Gewässerabschnitte künftig miteinander verbinden wird, stellen in ihrer Beschaffenheit und Art unterschiedliche Lebensräume unserer heimischen Fischarten dar.
Obere Pegnitz gilt gemäß der Ausweisung des Regierungsbezirk Mittelfranken als Forellenregion. Beginnend ab dem großen Sandfang bis Ende Regierungsbezirksgrenze Mittelfranken.
Der Leitfisch ist hier die Bachforelle. Begleitfische: Groppe (Mühlkoppe), Bachschmerle und Elritze.
Hingegen gilt der Wöhrder See, da er direkt von der Pegnitz gespeist wird, spiegelt sein Fischbestand den Übergang der Fischregionen wider. Er wird fischereilich primär als Brachsenregion beziehungsweise als Mischgewässer eingestuft.
Fischbestand: wie Karpfen, Brachsen, Schleien, Hechte, Zander, Welse und Aale dominieren hier.
Warum ist die Fischtreppe an dieser Stelle eine wesentliche Erleichterung für die Fische? Wie sah es dort in der Vergangenheit aus?
In der Vergangenheit stellte das bestehende Wehr an der Flussstraße für die Tierwelt ein jähes Ende ihrer Reise dar. Die künstliche Stufe im Flussbett war für fast alle Fischarten unüberwindbar. Das blockierte nicht nur die natürlichen Wanderungen, sondern schnitt die Fische auch von ihren überlebenswichtigen Laichplätzen im Oberlauf und geschützten Wintereinständen in den tieferen Gewässerzonen ab. Die Folge war eine biologische Verarmung des betroffenen Flussabschnitts.
Mit dem Neubau der Fischtreppe wird sich diese Situation grundlegend verändern. Die Anlage wird als sogenannter naturnaher Beckenpass realisiert. Statt einer unüberwindbaren Wand wird der Höhenunterschied nun in viele kleine, treppenartig angeordnete Becken unterteilt.
Das Entscheidende dabei ist die präzise Steuerung der Hydraulik. Die Fließgeschwindigkeit innerhalb dieser Becken ist bewusst gering gehalten. Dadurch entsteht ein Wanderkorridor, der nicht nur ausdauernden Dauerschwimmern wie der Bachforelle offensteht. Auch kleine, schwimmschwache Arten – wie die am Gewässerboden lebende Groppe oder die empfindlichen Larven des Bachneunauges – können den Höhenunterschied flussaufwärts nun mühelos und ohne Erschöpfung bewältigen.
Setzt der Fischereiverein nach Fertigstellung der Fischtreppe dort Fische ins Gewässer ein? Falls ja, welche Arten?
Wir als Angelverein und Gewässerbewirtschafter setzt Fische im Rahmen unseres Fischbesatzes nach, um die Fischbestände zu stützen, entnahmen auszugleichen und die biologische Vielfalt zu sichern. Entgegen dem Klischee geht es dabei heute nicht mehr nur darum, fangfähige Fische für die Angler in die Gewässer zu setzen. Der Besatz ist streng gesetzlich geregelt und verfolgt klare ökologische Ziele.
Viele Gewässer sind durch den Menschen verändert. Wasserkraftwerke, Wehre oder fehlende Fischtreppen verhindern, dass Fische zu ihren natürlichen Laichplätzen wandern können. Wenn sich Fische dadurch nicht mehr selbst vermehren können, gleicht der Fischereiverein diesen Ausfall durch künstlichen Besatz aus.
Im Rahmen des Artenhilfsprogramm (AHP) werden von uns gezielt vom Aussterben bedrohte Fischarten in ihre beheimateten Gewässerregionen eingesetzt. Damit leisten wir und andere Fischereivereine einen elementaren Beitrag, hochgradig gefährdete Arten vor dem endgültigen Verschwinden zu retten.
Während normaler Besatz den Alltag an einem Gewässer stabilisiert, ist ein Artenhilfsprogramm eine staatlich koordinierte Rettungsaktion mit wissenschaftlicher Begleitung.
Beobachtet der Fischereiverein nach Fertigstellung der Treppe, wie diese von den Fischen angenommen wird?
Ob das neue Bauwerk von den Fischen angenommen wird, überlassen die Verantwortlichen nicht dem Zufall. Nach der Fertigstellung startet eine systematische Funktionskontrolle (Monitoring). Diese biologische und technische Überwachung ist gesetzlich vorgeschrieben. Mithilfe standardisierter Methoden wird genau überprüft, ob die Fische die Aufstiegshilfe wie gewünscht annehmen und ob die Strömungsverhältnisse in den Becken optimal eingestellt sind. Das Projekt leistet somit einen messbaren und dauerhaften Beitrag zur Verbesserung der Wasserqualität und Biologie im gesamten Flussabschnitt.
Auf zum Jugend-Pfingstzeltlager! Die Packliste liegt bereit, die Vorfreude steigt und der Countdown läuft. Das legendäre Jugend-Pfingstzeltlager an unserer Ruppertweiher-Anlage steht vor der Tür. Es ist wieder Zeit für die beste Auszeit des Jahres. Wir starten am Samstag, den 23. Mai bis Montag.
Raus aus dem Alltag, rein ins Abenteuer Vergiss den stressigen Alltagstrott und pack deine Sachen. Was du brauchst? Deine Angelsachen, ein wetterfestes Zelt, einen gemütlichen Schlafsack und jede Menge gute Laune. Dieses Pfingsten schreiben wir gemeinsam wieder Geschichte. Wir freuen uns auf Momente, die uns noch jahrelang ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
Die Crew ist bereit – und du? Unsere Crew steht bereits in den Startlöchern und hat alles für euch vorbereitet. Das Gelände am Ruppertweiher wartet nur darauf, von euch zum Leben erweckt zu werden. Es wird Zeit für tolle Fänge, Lagerfeuergeschichten und eine unvergessliche Gemeinschaft.
Bis bald und Petri Heil, wünscht Euch das gesamte Team
gibt es etwas Schöneres, als am Wasser zu stehen und genau zu wissen, dieser Fisch hat gerade auf meine selbstgebundene Fliege gebissen.
Für viele Angler ist das Fliegenbinden die absolute „Königsdisziplin“ – das perfekte Hobby. Es ist der Moment, in dem aus ein paar Federn, etwas Wolle und einem Haken ein kleines Kunstwerk entsteht, das am Ende den entscheidenden Unterschied macht.
Ein Tag voller Fokus und Kreativität Am 06. Mai war es wieder so weit. Sechs motivierte Mitglieder haben den Alltag hinter sich gelassen und sind eingetaucht in die faszinierende Welt aus Federn, Dubbing und Garn.
In entspannter Runde haben wir gezeigt, dass man kein Profi sein muss, um kleine Kunstwerke zu kreieren. Unter Anleitung von Rafi und Jochen entstanden die ersten eigenen Nymphen, Trockenfliegen und Streamer. Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie viel Konzentration und handwerkliches Geschick in jedem einzelnen Köder stecken.
Du hast auch Lust bekommen, deine eigenen fängigen Muster zu entwerfen. Dann Schnapp dir schnell einen Platz für den nächsten Kurs und werde selbst zum Gestalter deiner Köderbox!
Der Waller (auch Europäischer Wels) ist einer der beeindruckendsten Süßwasserfische Europas. Sein wissenschaftlicher Name ist Silurus glanis. Welse gehören zu den Fischen, die zeitlebens wachsen. Wenn man bedenkt, dass sie über 80 Jahre alt werden, kann man sich vorstellen, welch gewaltige Ausmaße sie erreichen können. Kein anderer Süßwasserfisch in Europa lebt so lange und wird so groß wie der Wels. Mit gut über 2,5 bis knapp 3 Meter länge (Weltrekord 2,92m) und bis zu 160 kg purer Energie ist er ein beeindruckender Räuber in unseren Gewässern, der extreme Anforderungen an Technik, Taktik und Ausdauer stellt.
Welse sind extrem robuste und anpassungsfähige Fische – deshalb kommen sie auch gut in warmen, trüben Gewässern klar. Da der Wels sehr kleine Augen hat, verfügt er als Ausgleich über einen sehr guten Geruchs-, Tast- und GeschmacksSinn. Sein Maul ist mit unzähligen Rezeptoren ausgestattet, die sich z.B. an den Lippen, auf den Barteln, an den Flossen und im Maul befinden. Dank diesen kann der Wels den Unterschied zwischen sauer und süß, sowie bitter und salzig unterscheiden.
Die markanten Barteln des Welses sind zugleich ein Tastorgan, mit dessen Hilfe sich der Wels auch in völliger Dunkelheit orientieren kann. Nicht zufällig ist der Wels ein vorwiegend nachtaktives Tier, der direkte Sonnenstrahlung meidet. Darüber hinaus ist auch das Gehör des Welses sehr gut ausgebildet, sodass er sogar Geräusche über der Wasseroberfläche wahrnehmen kann.
Waller sind stark – deine Ausrüstung muss das aushalten. Sehr stabile Welsrute mit 200–400 g Wurfgewicht. Große, robuste Stationär- oder Multirolle mit mind. 0,40 mm geflochtener Schnurr. Am großen Einzelhaken hat sich klassisch ein Tauwurm-Bündel gut bewährt. Aber auch Köderfisch oder Fischfetzen sind bevorzugte Köder.
Waller orientieren sich stark über Geruch und Geräusche im Wasser. Kunstköder mit Vibration oder viel Aktion funktionieren daher gut und locken die neugierigen Riesen aus der Tiefe.
In unseren Gewässern besteht eine Entnahmepflicht für diese dämmerungsaktiven Bodenbewohner!
Die Entnahmepflicht für Waller gibt es inzwischen in vielen Gewässern aus fischereibiologischen und ökologischen Gründen.
Der Waller ist ein Spitzenprädator. Oft werden Welse als furchteinflößende Raubfische dargestellt, die alles verschlingen. Die Nahrung des Welses ist sehr abwechslungsreich. Der Koloss frisst eigentlich fast alles, was in seine Mundhöhle passt. Tatsächlich sind sie opportunistische Jäger, sie fressen primär Fische, aber auch Krebse, Frösche und gelegentlich kleine Säugetiere und sogar Wasservögel wie Enten, die sie wie ein „Staubsauger“ einsaugen.
In Gewässern mit vielen Wallern kann das Fischgleichgewicht kippen, weil sie Bestände stark dezimieren. Er hat kaum natürliche Feinde. Ohne Regulierung vermehren sie sich stark und werden immer größer und somit zu einer zunehmenden Gefahr für unsere heimischen Fischarten. Durch die Entnahme soll die Artenvielfalt in unseren Gewässern erhalten bleiben.
Waller wurden teilweise künstlich eingesetzt. Wärmere Gewässer (Klimawandel) begünstigen ihre Vermehrung. Bedingt dadurch entstehen teils unnatürlich hohe Bestände.
Die Entnahmepflicht ist eine bewusste Maßnahme der Fischereibehörden und Vereine, um Bestände zu regulieren und ein stabiles Ökosystem zu erhalten.
In Deutschland ist offenes Feuer im öffentlichen Raum und in der freien Natur in der Regel nicht erlaubt bzw. genehmigungspflichtig. Auch an unseren Gewässern ist z.B. das Grillen mit festen Brennstoffen daher nicht gestattet! Diese Maßnahme dient zum Schutz der Flora und Fauna, der Vermeidung von Brandgefahren und der Reduzierung von Rückständen.
Zu festen Brennstoffen zählen z.B. Holz, Kohle oder Briketts.
Die Nutzung einer kleinen Champingkochstelle (Gaskartusche bis max. 500g) wird unter Beachtung der allgemeinen Brandgefahr eingeschränkt geduldet, sofern es unter Einhaltung gesetzlicher Vorgaben (BayWaldG, BayNatSchG und VVB) erfolgt.
Hier noch ein paar nützliche Tipps:
Schutzgebiete In Naturschutzgebieten, Vogelschutzgebieten und Biotopen gilt ein absolutes Nutzungsverbot für jede Art von Kochstellen!
Brandschutz-Abstand Auch wenn es nur eine kleine Champingkochstelle ist, solltest sie fernab von trockener Vegetation genutzt werden.
Gefahrenstufen Bei starkem Wind ist jegliches offenes Feuer im Freien zu unterlassen. Die Empfehlung des Deutschen Wetterdienstes zum Waldbrandgefahrenindex (WBI) ist zu beachten.
Hitzestrahlung Achte darauf, dass die Campingkochstelle nicht auf trockener Vegitation steht. Steine, eine Sandstelle oder ein kleines Metalltischchen ist ideal, um die Hitzeabstrahlung nach unten abzufangen.
Sicherer Stand Auch wenn die Champingkochstelle klein ist, sollte sie kippsicher stehen.
Aufsicht Auch Champingkochstellen müssen ständig beaufsichtigt werden, beim Verlassen muss diese vollständig erloschen sein. Das herstellen einer Löschbereitschaft empfiehlt sich.
Müll ordnungsgemäß entsorgen Bitte helft mit! Nehmt allen Müll, auch organische Reste, wieder mit nach Hause. Leere Gaskartuschen gehören ordnungsgemäß entsorgt.
Der Verzehr gefangener Fische am Angelplatz ist nicht gestattet!
Petri Heil und genießt die beginnende schöne Zeit am Wasser
leider erreichen uns zur Zeit viele Meldungen, wo Mitglieder mit ihrem Fahrzeug bis ans Wasser, bzw in Wiesen einfahren.
Unsere schöne Uferlandschaft liegt uns allen am Herzen. Um den Boden zu schonen und die Natur zu erhalten, bitten wir euch herzlich, nicht mit dem Fahrzeug bis direkt ans Wasser zu fahren. Das gilt auch für das „nur“ kurze Be- und Entladen. Bitte nutzt stattdessen die ausgewiesenen Parkplätze und transportiert euer Equipment für das letzte Stück Weg ans Wasser, zum Beispiel mit einem Handwagen.
Gerade im Hochsommer ist das Gras auf den Wiesen oft staubtrocken. Die Abgasanlage und der Katalysator eures Autos werden im Betrieb extrem heiß (über 300 Grad). Wenn diese heißen Bauteile mit trockenem Gras in Kontakt kommen, kann in Sekundenschnelle ein Brand entstehen, der sich rasend schnell zu einem Flächenbrand ausweiten kann.
Bitte bedenkt auch, dass das Befahren von Wiesen, Äckern und Waldflächen rechtliche Konsequenzen haben kann.
Vielen Dank für euer Verständnis und eure Mithilfe, damit wir unsere Natur gemeinsam sicher genießen können! Eure Vorstandschaft
Endlich! Jetzt geht’s wieder los – die Hecht & Zander Saison beginnt!
Der Start der Raubfischsaison ab 1. Mai ist für viele Angler fast ein kleines Highlight und viele Fiebern der Zeit regelrecht entgegen. Gerade nach den oft langen Wintermonaten steigt die Vorfreude enorm. Nach dem Laichgeschäft haben die Fische viel Energie verloren und müssen ihre Reserven schnell wieder auffüllen – deshalb sind sie jetzt besonders hungrig und aggressiv. Perfekte Bedingungen also.
Mit steigenden Wassertemperaturen kommt der Stoffwechsel der Räuber so richtig in Schwung. Flach laufende Wobbler, Spinner oder Gummifische mit leichten Köpfen gelten jetzt als TOP-Köder im Flachwasser. Diese Bereiche erwärmen sich am schnellsten und an den ersten Krautkanten knallt es jetzt so richtig, nachdem dort die Brutfische stehen.
Für viele ist es nicht nur das Angeln selbst, sondern das gesamte Erlebnis: früh morgens am Wasser stehen, Nebel über dem See, der erste Biss – diese Magie des Wartens und Verbundenheit mit der Natur bleibt einfach hängen.
Wir wünschen euch für die beginnende Raubfischsaison ein dickes Petri Heil.
Achtet bitte darauf, an den Verbandsgewässern ist der Raubfisch noch bis 31. Mai gesperrt!
denkt bitte daran, die Schonzeit der Schleie beginnt am 01. Mai und dauert bis einschließlich 30.06. an.
Die Schleie kennt man als wohlschmeckenden Speisefisch. Vielen schmeckt sie besser als der Karpfen, denn ihr Fleisch ist fettarm und schmeckt leicht nussig. Sie ist bevorzugt in der Dämmerung und in der Nacht aktiv.
Schleien haben zwischen April und August ihre Laichzeit. Wann genau sie sich fortpflanzen, hängt vom jeweiligen Gewässer bzw. der Wassertemperatur ab. Diese muss mindestens 18 bis 20 Grad betragen.
Die Weibchen legen dann etwa 200.000 – 400.000 klebrige Eier mit einer Größe von 1-1,4mm an Wasserpflanzen ab. Die Eiablage kann bis zu zwei Monate dauern. Schon nach drei bis fünf Tagen schlüpfen die Larven und ernähren sich noch eine Zeitlang von ihren Dottersäcken.
Die Schonzeit stellt sicher, dass die Fische bei diesem kritischen Vorgang nicht gestört oder entnommen werden, um den Bestand in unseren Gewässern nachhaltig zu sichern.
Laut der bayerischen Ausführungsverordnung zum Fischereigesetz (AVBayFiG) dauert die Schonzeit vom 1. Mai bis zum 30. Juni. Während dieser zwei Monate ist der Fang und die Entnahme streng verboten!
Wer in Bayern angeln will, braucht einen Fischereischein. Den bekommt, wer an einem Vorbereitungskurs nach § 6 Abs. 1 Satz 1 AVBayFiG teilnimmt und die anschließende Fischerprüfung gemäß Art. 59 Satz 1 BayFiG besteht.
Unser Vorbereitungslehrgang für den Fischereischein in Bayern umfasst mindestens 30 Stunden Theorie und Praxis. Den Theoriekurs bieten wir Online an. Die erforderlichen Präsenzstunden in unserer Geschäftsstelle, bzw. direkt am Wasser. Themen sind Fisch- und Gewässerkunde, Gerätebau, Rechtskunde sowie Schutz und Pflege.
Die Kosten für den Vorbereitungskurs belaufen sich auf 250 Euro.
Wenn Sie sich zum Vorbereitungskurs verbindlich anmelden wollen, schreiben Sie bitte ein E-Mail an: info@fvn-online.de
Bitte geben Sie in der E-Mail folgende notwendigen Informationen an:
Vorname, Nachname, Geburtsdatum und Ort, Wohnanschrift
Achtung! Die Anmeldung wird erst wirksam mit Überweisung der Kursgebühr i.H.v. 250 Euro.
Bitte beachten Sie, dass eine Kursstornierung nach verbindlicher Anmeldung eine Stornogebühr von 125,00 EUR auslöst. Bei krankheitsbedingter Abwesenheit oder anderweitiger Verhinderung des Teilnehmers besteht kein Anspruch auf Rückerstattung der Kursgebühren, auch nicht anteilig.